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Taucher bergen Leiche von vermisstem Mann aus Pfäffikersee

Dieser Inhalt wurde am 25. Mai 2010 - 10:28 publiziert
(Keystone-SDA)

Pfäffikon ZH - Der 22-jährige Mann, der nach einem Bootsunfall in der Nacht auf Montag auf dem Pfäffikersee vermisst wurde, ist am Montagabend tot geborgen worden. Das Opfer war zusammen mit drei alkoholisierten Kollegen auf den See hinausgerudert. Dabei war das Boot gekentert.
Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte, dauerte die Suche den ganzen Montag an. Unter anderem standen ein Rega- und ein Polizeihelikopter sowie ein Kameraschiff der Seepolizei sowie mehrere Polizeitaucher im Einsatz.
Kurz nach 20.30 Uhr konnte der Tote mit Hilfe des Kameraschiffs geortet werden. Taucher bargen die Leiche wenig später rund 250 Meter vom Ufer entfernt in einer Wassertiefe von 18 Metern.
Das Opfer ist ein Schweizer aus dem Bezirk Pfäffikon ZH, wie die Polizei weiter mitteilte. Die näheren Umstände des Unfalls werden durch die Staatsanwaltschaft untersucht.
Die Kantonspolizei hatte kurz nach 1.30 Uhr in der Nacht auf Montag eine Meldung erhalten, dass beim Seequai in Pfäffikon vier alkoholisierte junge Männer auf den See hinausgerudert seien. Wenig später waren Hilferufe zu hören.
Nach bisherigen Erkenntnissen war das Boot gekentert. Einer der Bootsinsassen konnte sich schwimmend ans Ufer retten. Zwei Personen wurden vom Seerettungsdienst Pfäffikon aus dem kalten Wasser geborgen. Das Boot hatten die vier Männer im Alter zwischen 22 und 27 Jahren beim Bootsverleih losgebunden.

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