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Die Rettungsaktion rund um die Tham-Luang-Höhle läuft rund um die Uhr. Gerettete werden per Helikopter ins Spital gebracht.

KEYSTONE/AP/VINCENT THIAN

(sda-ats)

Im Höhlendrama von Thailand wächst nach über zwei Wochen Bangen und Zittern die Hoffnung auf ein glückliches Ende für alle Eingeschlossenen. Mit einer neuen Rettungsaktion gelang es Spezialtauchern am Montag, vier weitere Kinder aus der Höhle raus zu bringen.

Die Marine informierte per Facebook über die Rettung von vier weiteren Jungen. Damit sind nun acht Spieler der Junior-Fussball-Mannschaft gerettet. Vier Jungen und ihr 25-jähriger Betreuer müssen noch in der Tham-Luang-Höhle ausharren.

Vermutlich wird die Rettungsaktion am Dienstag fortgesetzt. Möglicherweise wird dann versucht, alle übrigen Kinder und ihren Trainer herauszuholen. Offiziell gab es dafür keine Bestätigung.

Der Einsatz stützt sich auf ein Team von mehr als einem Dutzend internationalen Spezialtauchern. Weil in Südostasien gerade Monsun-Saison ist und neue schwere Regenfälle drohen, ist die Mission auch ein Kampf gegen die Zeit. Die Höhle liegt ganz im Norden Thailands an der Grenze zu Myanmar.

Bald Besuch von Angehörigen

Die geretteten Kinder werden jetzt in einem Spital der Provinzhauptstadt Chiang Rai behandelt. Noch am Montag sollten sie ersten Besuch von ihren Familien bekommen dürfen. Allerdings sollen sie nach den über zwei Wochen in fast kompletter Dunkelheit äusserst vorsichtig wieder ans normale Leben herangeführt werden.

Der Tauchgang durch die weit verzweigte Höhle ist schon für Profis kräftezehrend. Die Jungen und ihr Trainer waren erst in den vergangenen Tagen mit den Grundregeln des Tauchens vertraut gemacht worden, einige von ihnen können nicht schwimmen.

Da die Jungen im schlammigen Wasser praktisch nichts sehen können, wurden Taue befestigt, an denen sie sich entlangziehen sollen. Wie gefährlich das Unterfangen ist, hatte am Freitag der Tod eines erfahrenen thailändischen Tauchers gezeigt, der auf dem Weg aus der Höhle wegen Sauerstoffmangels gestorben war.

Die Fussballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr Trainer waren am 23. Juni von Wassermassen überrascht worden, so dass sie sich tief in die Höhle flüchteten. Nach neun Tagen wurden sie von Rettungskräften entdeckt und mit Lebensmitteln und medizinisch versorgt. Seit Sonntag läuft die Rettungsaktion.

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SDA-ATS