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Tausende Menschen haben am Donnerstag dem getöteten Mitarbeiter der Brüsseler Verkehrsbetriebe das letzte Geleit gegeben. Zwei- bis dreitausend Menschen begleiteten den Sarg des 56-jährigen Familienvaters durch die Brüsseler Innenstadt.

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Polizei. Der Tote sei im Familienkreis beigesetzt worden, hiess es auf der Online-Seite der Tageszeitung "Le Soir".

Der Mann war am Samstag mit einem Faustschlag getötet worden, als er einen Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem Auto aufnehmen wollte. Der beteiligte Autofahrer hatte einen Bekannten herbeigerufen, der zugeschlagen haben soll.

Mehrere belgische Politiker erwiesen dem Getöteten die letzte Ehre, darunter Innenministerin Joëlle Milquet, Finanzminister Steven Vanackere sowie Brüsseler Lokalpolitiker. Nach dem tödlichen Übergriff hatte Milquet zusätzliche Polizisten und Sicherheitspersonal für das Nahverkehrsunternehmen STIB zugesagt.

Schon ab Freitag sollen 70 zusätzliche Polizisten im Nahverkehr im Einsatz sein, innerhalb der kommenden zwei Monate soll ihre Zahl auf 100 steigen. Um das kurzfristig möglich zu machen, sollen die Polizisten Überstunden schieben, erklärte der Ministerpräsident der Brüsseler Hauptstadtregion, Charles Piqué.

Nach dem tödlichen Angriff am Samstag waren Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe in den Streik getreten. Am Mittwoch hatten erste Busse und Bahnen den Betrieb wieder aufgenommen; aber auch am Donnerstag war der Verkehr noch stark eingeschränkt. Ab (morgen) Freitag soll sich die Lage wieder normalisieren.

SDA-ATS