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Teilnehmer der "Gleichheitsparade" am Samstag in Warschau.

KEYSTONE/AP/CZAREK SOKOLOWSKI

(sda-ats)

Tausende Polen haben bei der Warschauer "Gleichheitsparade" (Parada Rownosci) für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender demonstriert. "Liebe ist keine Sünde", hiess es unter anderem auf den Plakaten der überwiegend jungen Demonstranten.

Sie zogen am Samstag durch die Hauptstadt des katholisch geprägten Landes. Der Marsch richtete sich auch gegen die Diskriminierung ethnischer und religiöser Minderheiten. Die Veranstalter schätzten die Zahl der Teilnehmer auf 50'000. Laut Polizei nahmen etwa 13'000 Menschen teil.

Polen gehört zu den wenigen verbleibenden EU-Ländern, in denen die Situation gleichgeschlechtlicher Paare nicht gesetzlich geregelt ist, wie Aktivisten kritisieren.

Die polnische Organisation "Kampagne gegen Homophobie" (KPH) fordert die nationalkonservative Regierung ausserdem auf, LGBT-Menschen mit Gesetzen vor aus Hass und Homophobie motivierten Verbrechen zu schützen. Die englische Abkürzung LGBT steht für "Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender", also lesbische, schwule, bi- und transsexuelle Menschen.

Polen landete im diesjährigen, sogenannten Regenbogen-Report der Organisation ILGA Europe EU-weit auf dem drittletzten Platz. Die rechtliche Situation war innerhalb der EU demnach nur in Litauen und Lettland schlechter.

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SDA-ATS