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Auch nach der Kabinettsumbildung halten die Proteste in Griechenland an. Am Samstag gingen in Athen wieder mehrere tausend Menschen auf die Strasse, um gegen die Sparpläne der Regierung zu protestieren.

Erst am Vortag hatte Ministerpräsident Giorgos Papandreou seinen unpopulären Finanzminister ersetzt. Trotzdem zogen etwa 5000 der Kommunistischen Partei nahestehende Gewerkschaftsmitglieder durch die Athener Innenstadt.

Die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei, Aleka Papariga, sagte bei der Kundgebung, die Menschen sollten sich keinen Illusionen hingeben. Die Regierung und die Gläubiger würden sich zusammentun, um dem griechischen Volk bei lebendigem Leib die Haut abzuziehen. Die Demonstration verlief ohne Zwischenfälle.

Papandreou betraute am Freitag den früheren Verteidigungsminister Evangelos Venizelos mit der Aufgabe, das Finanzressort zu leiten. Er ist Nachfolger von Giorgos Papakonstantinou, der bisher für die Verhandlungen mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über milliardenschwere Finanzhilfen zuständig war.

Venizelos gilt als politisches Schwergewicht in der Sozialistischen Partei und als grösster innerparteilicher Rivale von Papandreou, dem er vor vier Jahren im Kampf um die Parteispitze unterlag.

Venizelos kommt am (morgigen) Sonntag in Luxemburg mit den Finanzministern der Eurogruppe zusammen, um über weitere Schritte bei der Griechenland-Rettung zu beraten.

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SDA-ATS