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Nach der Zustimmung des französischen Senats zur Homo-Ehe sind in Paris erneut tausende Gegner des Vorhabens der Regierung auf die Strasse gegangen. Die Polizei sprach am Freitagabend von 2300 Demonstranten, die Organisatoren des Protests von 7500.

Kurz vor 22 Uhr versuchten mehrere hundert Menschen, in den Senat im Quartier Latin in der französischen Hauptstadt zu gelangen; dabei forderten sie den Rücktritt von Präsident François Hollande. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Zum Protest aufgerufen hatte die Wortführerin der Homo-Ehen-Gegner, die Komikerin Frigide Barjot. Gegen das Gesetzesprojekt, das auch ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare vorsieht, waren in den vergangenen Monaten hunderttausende Menschen in Frankreich auf die Strasse gegangen. Am 26. Mai sind weitere Proteste geplant.

Die konservativen Senatoren hatten zuvor vergeblich versucht, durch Änderungsanträge und zahllose Redebeiträge die Verabschiedung des Gesetzestextes zu verzögern, der zu den wichtigsten Wahlversprechen von Hollande zählt. Per Handheben billigte die linke Mehrheit im Senat aus Sozialisten, Grünen, Kommunisten und Vertretern der Linkspartei nun den Entwurf.

Die noch ausstehende zweite Lesung im Parlament gilt als Formalie. Sie soll bereits am kommenden Mittwoch in der Nationalversammlung beginnen. Meinungsumfragen zufolge ist eine deutliche Mehrheit der Franzosen für die Homo-Ehe, die Mehrheit zum Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare fällt knapper aus.

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SDA-ATS