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Bereit für die Flut, die da kommen könnte: Ladenbesitzer Chris Watt rüstet sein Geschäft im australischen Queensland gegen den Wirbelsturm Debbie.

KEYSTONE/EPA AAP/DAN PELED

(sda-ats)

Im Norden Australiens sind tausende Menschen vor dem herannahenden Wirbelsturm "Debbie" in Sicherheit gebracht worden. "Das wird ein gemeiner Zyklon", warnte die Regierungschefin des Bundesstaates Queensland, Annastacia Palaszczuk, am Montag.

Sie forderte die Menschen auf, den Anweisungen der Behörden zu folgen. Auch Premierminister Malcolm Turnbull mahnte die Bewohner der Region, die Warnungen ernstzunehmen: "Wenn Sie eine offizielle Evakuierungsaufforderung erhalten haben, müssen Sie und Ihre Familie sofort gehen", warnte er.

Mehr als 5500 Menschen in der Gegend rund um Townsville wurden am Montag vorsorglich in Sicherheit gebracht. Tausende weitere Bewohner von tief gelegenen Küstenlandstrichen wurden aufgerufen, sich in höher gelegene Bereiche in Sicherheit zu bringen. Trotzdem blieben zahlreiche Anwohner in ihren Häusern.

Der Wetterdienst sagte Böen von bis zu 280 Stundenkilometern sowie eine Sturmflut voraus. "Debbie" hatte sich in den vergangenen Tagen vor der Küste von Queensland gebildet, am Dienstagmorgen gegen 9.00 Uhr Ortszeit (1.00 Uhr MESZ) sollte er auf Land treffen.

Zusätzliche Sorge bereitet, dass der Sturm vermutlich auf die Küste trifft, wenn gerade Flut ist. Dies könnte zu erheblichen Überschwemmungen führen. Die Behörden erwarten Wasserstände von bis zu vier Metern über den Normalwerten. Viele Bewohner schützten ihre Häuser mit Sandsäcken und Spanplatten.

Townsville ist ein bei Feriengästen beliebter Ort, von dem aus das Great Barrier Reef zu erreichen ist. Auch zahlreiche Touristen wurden angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen. Mehr als hundert Schulen sowie mehrere Häfen wurden vorsorglich geschlossen.

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SDA-ATS