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Israelis protestieren in Tel Aviv gegen Korruption in der Regierung um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

KEYSTONE/EPA/ABIR SULTAN

(sda-ats)

Erneut haben tausende Menschen in Tel Aviv gegen die mutmassliche Korruption in ihrer Regierung protestiert. Im Zentrum stand Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die Tageszeitung "Haaretz" schätzte die Zahl der Teilnehmer auf 10'000, die Polizei machte keine Angaben.

Beim "Marsch der Schande" skandierten die Demonstranten am Samstagabend im Zentrum der Küstenstadt Parolen wie "Bibi, geh' nach Hause" - dabei nannten sie Regierungschef Benjamin Netanjahu bei seinem Spitznamen Bibi. Netanjahu wird in zwei Fällen der Korruption verdächtigt und wurde bereits mehrfach von der Polizei befragt.

Vor einer Woche waren noch mehrere zehntausend Menschen auf die Strasse gegangen. Es war bereits gemutmasst worden, dass weniger Demonstranten zusammenkommen würden, nachdem die Beliebtheitswerte Netanjahus in den vergangenen Tagen wieder gestiegen waren. Zu verdanken hat er das der umstrittenen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

Am Mittwoch hatte Trump Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkannt und angekündigt, die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Dies führte zu Empörung in der arabischen Welt und zu scharfen Protesten auf palästinensischer Seite. International wächst wieder die Sorge vor einem neuen Flächenbrand im Nahen Osten.

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