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Mehrere tausend Lehrer haben am Samstag in Ungarn gegen den rechts-konservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban demonstriert. Die Kundgebung in Budapest richtete sich gegen Pläne der Regierung, einen Teil der Gymnasien zu schliessen und die Schüler auf Berufsschulen zu verteilen.

Schon die bisherigen Unterrichtsreformen des seit 2010 amtierenden Kabinetts hatten zu einer starken Zentralisierung und ideologischen Aufladung des Schulwesens sowie zur finanziellen Schlechterstellung vieler Lehrer geführt. "Wann beendet Viktor Orban seinen Amoklauf?", rief György Szenes, der Vorsitzende der Ungarischen Pädagogischen Gesellschaft, an der Kundgebung.

Zuletzt hatten am Montag mehr als 10'000 Menschen in Budapest gegen die von ihnen vermutete Korruption unter der Regierung Orban demonstriert. Die EU-Kommission hat sich wiederholt besorgt über die Entwicklung im Mitgliedsland Ungarn, wie die zwischenzeitlich geplante Internet-Steuer, geäussert.

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SDA-ATS