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Rund 15'000 Menschen haben am Samstag in Ankara gegen einen Verschwörungsprozess protestiert, bei dem fast 200 aktive und ehemalige Offiziere angeklagt sind. Die Demonstranten versammelten sich trotz heftigen Regens am Mausoleum von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk.

Sie skandierten Parolen gegen die islamisch geprägte Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Den mutmasslichen Putschisten wird vorgeworfen, im Jahr 2003 einen Umsturz der Regierung geplant zu haben. Ziel sei gewesen, Chaos zu schüren, um eine Machtübernahme des Militärs vorzubereiten.

Vor einer Woche hatte ein Gericht in Istanbul 163 der 196 Angeklagten bis zur Urteilsverkündung in Haft nehmen lassen. Nach Ansicht der Regierung stärkt der Prozess die Demokratie in der Türkei. Kritiker sehen in dem Verfahren eine Einschüchterung von Regierungsgegnern. Sie halten viele der Beweismittel für konstruiert.

Unter den Beschuldigten sind frühere Befehlshaber der Luftwaffe sowie Dutzende Generäle und Admirale. Den Angeklagten drohen im Fall eines Schuldspruchs langjährige Haftstrafen.

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SDA-ATS