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Auch am Montag haben wieder mehrere Tausend Menschen in verschiedenen arabischen Ländern gegen ihre Regime demonstriert. In der Sinai-Stadt Al-Arisch forderten Tausende Ägypter die Auflösung des repressiven Staatssicherheitsdienstes.

Viele hielten Bilder von politischen Gefangenen hoch. Die Kundgebungsteilnehmer forderten ausserdem, die Akten in der Geheimdienstzentrale von Al-Arisch zu sichern. Sie brachten ihre Befürchtung zum Ausdruck, dass Mitarbeiter der Dienste die Dokumente vernichten könnten.

Mehr als drei Wochen nach dem Sturz von Präsident Husni Mubarak hatten am Wochenende Aktivisten der Reformbewegung und ehemalige politische Gefangene Geheimdienstzentralen in Kairo, Alexandria, Assiut und Assuan gestürmt, um der Vernichtung der Akten zuvorzukommen.

Am Sonntagabend hatte das Militär in der Innenstadt von Kairo einen Protest vor einer Geheimdienstfiliale mit Gewalt aufgelöst. Zum ersten Mal seit dem Abgang Mubaraks griffen dort auch mit Messern und Stöcken bewaffnete Schläger die Demonstranten an, wie sie das Innenministerium früher gegen Regimegegner einzusetzen pflegte, berichteten Augenzeugen.

Zum ersten Mal seit dem Abgang Mubaraks hätten dort auch mit Messern und Stöcken bewaffnete Schläger die Demonstranten angegriffen, wie sie das Innenministerium früher gegen Regimegegner einzusetzen pflegte, berichteten Augenzeugen.

Die Wächter von Algier

Auch in Algerien gingen am Montag Menschen auf die Strasse: Tausende kommunale Sicherheitsbeamte demonstrierten in der Hauptstadt Algier für höhere Gehälter. Die Angestellten durchbrachen dabei mehrere Polizeiabsperrungen, um bis zum Parlament vorzudringen.

Laut Organisatoren beteiligten sich rund 20'000 aus zahlreichen Landesteilen angereiste Sicherheitsbeamte an dem Protest. Die Demonstranten, von denen viele ihre Uniformen trugen, hatten sich am Vormittag auf dem Märtyrer-Platz in Algier versammelt. Trotz der Polizeisperren drangen sie bis zum 500 Meter entfernten Parlamentsgebäude vor. Sie wurden daraufhin von der Polizei eingekesselt.

In Bahrain demonstriertern am Montag hunderte Anhänger der schiitischen Opposition vor der US-Botschaft in der Hauptstadt Manama. Sie warfen Washington vor, für einen Wandel in Bahrain weniger Unterstützung zu zeigen als für die Volksaufstände in Tunesien und Ägypten.

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SDA-ATS