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Vor einem massiven Polizeiaufgebot haben am Montag Tausende Kremlkritiker in Moskau gegen den Kurs von Präsident Wladimir Putin protestiert. Die Demonstranten forderten "Freiheit für politische Gefangene" und beklagten zunehmende Repressionen seit Putins Rückkehr in den Kreml vor genau einem Jahr.

"Das Land entwickelt sich nicht, sondern tritt auf der Stelle", sagte der Oppositionspolitiker Dmitri Gudkow nach Angaben des Internetportals der kremlkritischen Zeitung "Nowaja Gaseta".

Tausende Polizisten waren rund um die genehmigte Kundgebung im Stadtzentrum im Einsatz. Die Behörden hatten bis zu 30'000 Teilnehmer zu der ersten Grosskundgebung seit vier Monaten zugelassen, einen Protestmarsch aber verboten.

Überschattet wurde die Kundgebung vom Tod eines Helfers, der Stunden zuvor beim Aufbau von einer Lautsprecheranlage erschlagen wurde. Als Bühne nutzten die Organisatoren die Ladefläche eines Lastwagens.

Vor einem Jahr, am 6. Mai 2012, waren am Vorabend von Putins Amtseinführung Proteste von Regierungsgegnern eskaliert. Demonstranten und Polizei geben sich gegenseitig die Schuld dafür. Weit mehr als 20 Aktivisten drohen wegen der "Beteiligung an Massenunruhen" jahrelange Haftstrafen.

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SDA-ATS