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Zürich - Der Zürcher Technopark, eine Plattform für Jungunternehmen, will Russland beim Aufbau eines ähnlichen Innovationszentrums in der Nähe von Moskau mit seinem Know-How unterstützen. Die Verantwortlichen haben am Freitag in Zürich eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Das Konzept des russischen Projekts werde sich eng an dasjenige des Technoparks anlehnen, hiess es an einer Medienkonferenz in Zürich. Gefördert werden soll die Forschung und Entwicklung neuer Technologien, vornehmlich in Informationstechnologie, Telekommunikation, Biotechnologie, Energieeffizienz und Atomenergie.
In Skolkowo vor den Toren Moskaus, sollen dereinst 15'000 Personen leben und arbeiten. Geplant ist eine Art Stadt in der Stadt. Mit Mietanreizen, Steuervergünstigungen und vereinfachten administrativen Verfahren soll eine besonders innovationsfreundliche Umgebung geschaffen werden.
Der Technopark verfüge über ein Konzept, das sich seit siebzehn Jahren bewähre, sagte sagte der Präsident der Stiftung Technopark, Thomas von Waldkirch, vor den Medien. Diese Erfahrung könne man in die neue Zusammenarbeit einbringen.
Es sei das erste Mal in der 17-jährigen Geschichte des Technoparks, dass es zu einer solchen Kooperation über die Schweizer Grenzen hinweg komme, ergänzte Alois Weibel, Verwaltungsratspräsident der Technopark Immobilien AG. Nun gehe es darum, die Details der Kooperation vertraglich festzulegen.
Beaufsichtigt wird das vom russischen Präsidenten Medwedew initiierte Projekt von einer Stiftung, die vom russischen Investor Viktor Vekselberg präsidiert wird. Die Infrastruktur des Grossprojekts wird vollumfänglich durch die russische Regierung finanziert, wie Vekselberg vor den Medien in Zürich sagte.
Bei den Forschungsaktivitäten wird sich nebst der Regierung auch die Privatwirtschaft beteiligen, sagte der Unternehmer weiter. Wie stark er sich selber finanziell engagieren will, liess Vekselberg offen. Bis 2015 sollen die Bauten bezugsbereit sein.

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SDA-ATS