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Mainz - Die Lage in den deutschen Hochwassergebieten hat sich am Montag etwas entspannt. An der Mosel in Rheinland-Pfalz wurden sinkende Pegelstände gemeldet, so dass mit dem Aufräumen begonnen werden konnte. Vor allem am Rhein und in Teilen Ostdeutschlands blieb die Lage aber angespannt.
Der Hochwasserpegel am Rhein erreichte am Montagnachmittag den Scheitelpunkt. In Koblenz betrug der Wasserstand des Rheins am Nachmittag 7,52 Meter. Normal sind etwa 2,48 Meter. Einige Gebiete der Stadt waren überschwemmt. Bewohner erreichten ihre Häuser zum Teil nur über Stege sowie per Lastwagen oder Boot.
Rheinabwärts in Köln stieg das Wasser deutlich langsamer als befürchtet, der Scheitelpunkt sollte am Dienstagmorgen erreicht werden. Dank des Hochwasserschutzkonzepts mit Pumpen und Schutzwänden ist der grösste Teil der Stadt ohnehin vor den Fluten sicher.
Aufräumen nach der FlutDas Deutsche Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet, war am Montag weiter überflutet. Der Pegel der Mosel ging indes weiter zurück. In Zell wurde nach der Überflutung der Innenstadt am Sonntag mit den Aufräumarbeiten begonnen. Nach Schätzungen von Behörden standen zwischen Trier und Koblenz 30 Gemeinden unter Wasser.
Während sich die Situation an Tauber und Neckar wieder entspannte, stieg der Pegel des Main weiter. In Nordrhein-Westfalen hingegen war die Lage entspannt. Die Pegel des Rheins stiegen zwar weiter, jedoch deutlich langsamer als in den Tagen zuvor. Die Wasserstände der Ruhr gingen deutlich zurück.
In Bochum retteten Polizisten in der Nacht zum Montag einen 68-Jährigen aus dem eiskalten Hochwasser der Ruhr. Eine Anwohnerin hatte die Hilferufe des angetrunkenen Mannes gehört und die Einsatzkräfte alarmiert.
In Thüringen suchten Polizei und Feuerwehr mit Booten und einem Helikopter nach einem 59-jährigen Mann. Er war in der Nacht zum Montag mit seinem Auto auf einer wegen des Hochwassers gesperrten Strasse unterwegs; gefunden wurde laut Polizei zunächst nur sein Wagen.

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SDA-ATS