Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Im schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima bereitet das radioaktiv verstrahlte Wasser den Ingenieuren immer grössere Probleme. Der Kraftwerksbetreiber Tepco erklärte am Sonntag, 1500 Tonnen Wasser sollten in Tanks zwischengelagert werden. Auf diese Weise soll ein Überlaufen verhindern werden.

Unter dem Kraftwerk haben sich mehr als 100'000 Tonnen verstrahltes Wasser angesammelt. Die Tanks drohen überzulaufen. Spätestens am 20. Juni sei die Kapazität erschöpft, bei starken Regenfällen sogar schon früher, teilte Tepco mit.

Der Kraftwerksbetreiber musste ausserdem bei der Übermittlung von Daten an die Regierung erneut Fehler einräumen. Die Daten wiesen rund 1000 falsche Angaben auf, erklärte Tepco.

Die Regierung wollte anhand der Zahlen entscheiden, wie viel Strom die Geschäftskunden des Versorgers in diesem Sommer einsparen müssen. In einem Brief an Tepco-Chef Masakata Shimizu forderte die Regierung den Konzern auf, bis zum Montag die korrigierten Daten vorzulegen.

Rekordhohe Strahlenwerte

Unterdessen filmten mit Kameras ausgerüstete Roboter im Reaktorblock 1 aus einer Öffnung im Boden austretenden Dampf. Die radioaktiven Gase stammten vermutlich aus einem Druckbehälter in der Nähe des zumindest teilweise geschmolzenen Reaktorkerns, hiess es am Samstag im japanischen Fernsehen.

In dem Gebiet seien Rekord-Strahlenwerte von 4000 Millisievert pro Stunde gemessen worden, die einen Einsatz von Arbeitern unmöglich machten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.









The citizens' meeting

The citizens' meeting

1968 in der Schweiz

SDA-ATS