Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Nach langem Dauerregen sind im Tessin die Seen ziemlich voll. Seit Mittwoch ist jedoch Entspannung in Sicht - ohne dass die Hochwassergrenze erreicht worden ist.

Am Lago di Lugano ist die Spitze erreicht: Nachdem er sich bis auf 271,01 Meter über Meer gefüllt hat, ist der Pegel nun leicht am sinken, wie Daniel Streit, Hydrologe beim Bundesamt für Umwelt (BAFU), auf Anfrage erklärte. Grund dafür sei, dass die grossen, flächigen Niederschlagsphasen vorbei seien.

Zwar sind im Tessin noch immer Gewitter zu erwarten; für die Seen seien diese jedoch nicht mehr von grosser Bedeutung, erklärte Streit.

Am Lago Maggiore steigt der Pegel nach wie vor leicht an. Derzeit beläuft er sich auf 195,11 Meter über Meer. Die Spitze sollte gemäss BAFU diese Nacht oder am Donnerstagmorgen erreicht werden.

Auch wenn für den See die Gefahrenstufe drei ausgerufen worden sei, so bedeute dies lediglich, dass erste Abschnitte der Uferpromenade unter Wasser stünden, sagte Streit.

Die Hochwassergrenze mit ersten grösseren Schäden liege jedoch am Lago Maggiore bei 195,50 Metern über Meer und der Hochwasserrekord aus dem Jahr 2000 nochmals zwei Meter höher bei 197,57 Metern über Meer.

Das Tessin erlebt derzeit stark verregnte Frühlingstage. In einigen Regionen der Südschweiz hat es seit Freitag über 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gegeben. Gemäss MeteoSchweiz ist das mehr als sonst im gesamten Monat April üblich, weshalb der Monat durchaus als überaus nass bezeichnet werden dürfe.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS