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Tessiner wollen schulisches Angebot ausbauen

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2009 - 14:36 publiziert
(Keystone-SDA)

Lugano - Das Angebot der öffentlichen Schulen im Tessin soll ausgebaut werden. Dies fordern 9844 Personen, die eine entsprechende Initiative unterschrieben haben. Die Promotoren haben damit weit mehr als die für das Gelingen notwendigen 7000 Unterschriften gesammelt.
Unter dem Motto "Helfen wir den Gemeindeschulen: Für die Zukunft unserer Kinder" werden mehr finanzielle Mittel für die Kindergärten und Primarschulen gefordert, wie das Initiativ-Komitee um SP-Grossrat Raoul Ghisletta mitteilte.
So sollen beispielsweise Kinder ab 3 Jahren das Recht haben, einen Kindergarten zu besuchen. Heute werden die Dreijährigen bloss dann zugelassen, wenn es genügend freie Plätze hat. Zudem fordert die Initiative in den Kindergärten Klassen von mindestens zehn bis maximal zwanzig Kindern. Heute liegt die Obergrenze bei 25 Kindern.
Zudem sollen sich speziell ausgebildete Pädagogen um Kinder mit Problemen kümmern. Die selben Massnahmen werden auch auf der Ebene Primarschule gewünscht.
Überdies sollen die ausserschulischen Aktivitäten gefördert werden, und zwar nicht nur während der Schulzeit, sondern vor allem auch während den Ferien. Damit wollen die Promotoren Familien entgegen kommen, bei denen beide Elternteile einer Arbeit nachgehen.
Bevor es allenfalls zu einer Volksabstimmung kommt, müssen sich nun die Tessiner Regierung und das Kantonsparlament mit der Initiative befassen. Wie viele zusätzliche Kosten das Begehren generieren würde, ist noch nicht bekannt.

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