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Thailändische "Rothemden" gedenken blutiger Unruhen vor einem Jahr

Bis zu 20'000 Anhänger der oppositionellen "Rothemd"-Bewegung in Thailand haben am Sonntag in Bangkok der blutigen Unruhen vor einem Jahr gedacht, bei denen Dutzende von Menschen getötet wurden.

Am 10. April vergangenen Jahres kamen 25 Menschen ums Leben, als thailändische Soldaten eine Demonstration der Rothemden auflösten. Bei Unruhen zwischen März und Mai vergangenen Jahres waren insgesamt 91 Menschen getötet und mehr als 1400 verletzt worden.

Die Rothemden wollten Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zu Neuwahlen zwingen. Sie warfen ihm vor, mithilfe der Streitkräfte unrechtmässig an die Macht gelangt zu sein.

Die Kundgebung am Sonntag war auch der Auftakt des Wahlkampfs für die Parlamentswahl, die Abhisit für Anfang Juli angekündigt hat. Viele Rothemden sind Anhänger des 2006 wegen Korruptionsvorwürfen vom Militär gestürzten früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra.

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