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Theater Basel mit neuem Intendanten gut unterwegs

Vor einem Monat durfte der Direktor des Theaters Basel, Andreas Beck, in Wien einen Nestroy für die beste deutschsprachige Aufführung abholen. Heute Donnerstag durfte er verkünden, dass die Saison 2015/16 für das Dreispartenhaus auch sonst erfreulich war. (Archivbild 7.11.)

KEYSTONE/APA/HERBERT NEUBAUER

(sda-ats)

Das Theater Basel ist mit seinem neuen Intendanten Andreas Beck gut unterwegs. In der Saison 2015/16 konnte das grösste Dreispartenhaus der Schweiz seine Auslastung von 58,5 auf 65,1 Prozent steigern und unter dem Strich einen kleinen Gewinn verbuchen.

Bei den Eintritten musste das Theater Basel in der ersten Spielzeit unter Beck allerdings einen kleinen Rückgang verzeichnen: Die vergangene Saison war wegen der Gesamtsanierung des Theaters im Sommer 2015 fünf Woche kürzer, weshalb die Zahl der Besucher um 2730 auf 166'347 sank, wie das Theater am Donnerstag mitteilte.

Bei den Besucherzahlen zulegen konnte das Theater Basel in zwei von drei Sparten: In der Oper wurden 57'919 Eintritte registriert, 4614 mehr als in der letzten Spielzeit unter dem früheren Intendanten Georges Delnon. Die Auslastung in der Oper stieg von 53,2 auf 68,4 Prozent.

Im Schauspiel stieg die Zahl der Besucherinnen und Besucher um 5029 auf 42'425 an, die Auslastung sank jedoch von 65,6 auf 48,2 Prozent. Gegenteilig war die Entwicklung im Ballett. Dort resultierte bei den Besuchern ein Rückgang um 3772 auf 27'954. Die Auslastung war jedoch mit 81,8 Prozent 18,6 Prozentpunkte höher.

Kaum Spuren hinterlassen hat die kürzere Spielzeit in der Rechnung des Theaters Basel. Die Besuchereinnahmen sanken um 150'626 Franken auf 8.41 Millionen Franken. Vom Gesamtertrag von 55,9 Millionen Franken entfallen knapp 45 Millionen Franken auf Staatsbeiträge der beiden Basel.

Obwohl dem Theater aus Basel-Stadt mit 40,2 Millionen Franken 756'000 Franken weniger zuflossen als in der Spielzeit 2014/15, resultierte unter dem Strich ein Gewinn von 47'504 Franken. Im Vorjahr musste ein Defizit 15'923 Franken verbucht werden.

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