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Die seit Wochen dauernde österreichische Hitzewelle lässt die Rekorde purzeln. Gleich in mehreren Orten sind am Donnerstag erstmals Werte über 40 Grad gemessen worden, wie die Zentralanstalt für Meteorologie mitteilte.

Mit 40,5 Grad brachte es das niederösterreichische Bad Deutsch-Altenburg auf den höchsten Wert seit Beginn der Messungen. Auch am Neusiedler See sollen die 40 Grad geknackt worden sein. Wien vermeldete rekordhohe 39,5 Grad.

Erst vergangenen Samstag brach mit 39,9 Grad das Kärntner Drautal den seit 30 Jahren bestehende österreichischen Hitze-Rekord von 39,7 Grad. Die Zentralanstalt für Meteorologie startete in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit ihren Messungen.

Begeisterung löst das hartnäckige Hitze-Hoch in Österreich nicht mehr aus. Die Badeseen sind warm, die Natur leidet unter Dürre und Waldbränden, die aufgeheizten Städte kühlen selbst nachts nicht mehr ab.

Auch könnte das Wetter am Donnerstag ein erstes Todesopfer gefordert haben: Eine 35-jährige zweifache Mutter brach in einem Café in Oberösterreich vor den Augen ihrer Familie zusammen und starb. Die Ärzte stellten als Ursache Herzkammerflimmern fest und vermuten, dass die Frau sich bei der vorangegangenen Radtour in der Hitze überanstrengt hatte.

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SDA-ATS