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Was dem Kantonsrivalen YB zum Auftakt der Meisterschaft gelungen ist, will der FC Thun am Samstag nachmachen: Aus dem Heimspiel gegen Meister Basel sollen Punkte herausschauen - wenn möglich drei.

Dieses Nahziel der Berner Oberländer mag auf den ersten Blick verwegen sein. Letzte Saison verloren sie gegen den Double-Gewinner die Heimspiele mit insgesamt 0:5 Toren. Aber in Basel entführten sie mit einem 1:1 und einem 3:3 zweimal einen Punkt.

Thuns neuer Trainer Marc Schneider, ein waschechter Thuner, musste in den ersten beiden Spielen daheim gegen Sion (0:1) und beim FC Zürich (1:2 nach 1:0-Führung in der Pause) feststellen, dass seine Mannschaft gut und weitgehend nach den Vorstellungen des Trainer spielte - und trotzdem als Verlierer vom Platz ging.

Die Thuner nehmen sich für einmal ihren Kantonsrivalen YB zum Vorbild. Die Stadtberner hatten gegen Basel dank einer von A bis Z engagierten Leistung daheim 2:0 gewonnen. Schneider strebt so etwas ebenfalls an. Ein überraschender Sieg gegen den hohen Favoriten könnte mittelfristig bewirken, dass sich die Berner Oberländer nicht schon im Herbst wieder im untersten Teil der Tabelle tummeln.

Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:

Thun - Basel (Resultate der Saison 2016/17: 0:3, 1:1, 0:2, 3:3). - Anspielzeit: 19.00 Uhr. - SR Bieri. - Absenzen: Ferreira, Bigler, Rodrigues, Kablan, Sutter (alle verletzt); keine. - Statistik: Nach dem Fehlstart in Bern gegen YB scheint Basel mit dem 3:1-Heimsieg gegen Luzern den Tritt gefunden zu haben, während die Berner Oberländer unter Trainer Marc Schneider nach zwei knappen und eher unglücklichen Niederlagen gegen Sion und beim FCZ noch den ersten Punktgewinn suchen. Thuns letzter Sieg und zugleich letzter Heimsieg gegen Basel geht auf den November 2012 zurück. In der damaligen Basler Mannschaft, die 2:3 verlor, ist heute keiner mehr für den FCB aktiv. Luca Zuffi war dabei, allerdings noch im Dress der Thuner. Seither hat Thun gegen Basel nicht mehr gewonnen, aber überraschend oft Unentschieden herausgeholt, nämlich 9 in 18 Spielen.

Lugano - Zürich (keine Spiele in der Saison 2016/17). - Anspielzeit: 19.00 Uhr. - SR San. - Absenzen: Padalino, Jozinovic (beide verletzt) und Yao (nicht spielberechtigt); Kryeziu, Kempter Schönbächler und Marchesano (alle verletzt). - Fraglich: - ; Koné, Alesevic und Rohner. - Statistik: Ähnlich wie bei YB ist auch beim FC Zürich die Euphorie zum Saisonbeginn spürbar. Die gewonnenen Partien gegen GC und Thun waren vielleicht nicht die verlässlichsten Gradmesser, aber die Spieler von Trainer Uli Forte wissen, dass sie nach einer gut verlaufenen Saison in der Challenge League auch im Oberhaus bestehen können. Die gute Leistung in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Thun dürfte den Zürchern weiteren Auftrieb geben. Lugano bilanziert in der neuen Saison erst die 0:1-Niederlage in Luzern, weil das Heimspiel gegen St. Gallen ins Wasser gefallen ist. Die Verpflichtung des bei den Young Boys überzählig gewordenen, aber immer noch leistungsfähigen Stürmers Alexander Gerndt könnte Lugano helfen, die Abgänge von Ezgjan Alioski und Armando Sadiku einigermassen zu kompensieren. Der FCZ hat mit Lugano eine Rechnung offen, denn vorletzte Saison schafften die Tessiner den Ligaerhalt auf Kosten der Zürcher. Mitentscheidend war im Mai 2016 ein 0:4 zwischen den FCZ und dem FCL im Letzigrund.

Die Rangliste der Super League vor der 3. Runde:

1. Young Boys 2/6 (6:0). 2. Zürich 2/6 (4:1). 3. Sion 2/6 (2:0). 4. Basel 2/3 (3:3). 5. Luzern 2/3 (2:3). 6. St. Gallen 1/1 (3:3). 7. Lausanne-Sport 2/1 (3:4). 8. Lugano 1/0 (0:1). 9. Thun 2/0 (1:3). 10. Grasshoppers 2/0 (0:6).

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SDA-ATS