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Fussball - Der FC Thun erleidet im dritten Spiel der Europa League die zweite Niederlage. Beim 0:3 bei Dynamo Kiew sind die Berner Oberländer chancenlos.
So deutlich die Niederlage ausfiel, so offen präsentiert sich die Thuner Ausgangslage in der Gruppe G auch nach der 3. Runde. Schon im Rückspiel in zwei Wochen im Berner Oberland kann Thun die Ukrainer mit einem Heimsieg auf dem Kunstrasen der Arena wieder überholen.
Das ist die Theorie. Die Praxis sah in Kiew anders aus. Die Differenz zwischen dem osteuropäischen Spitzenklub und dem Schweizer Aussenseiter war eklatant. Früh traf der überragende Andrej Jarmolenko mit einem abgefälschten Schuss aus 20 Metern die Latte, kurz nach Ablauf der ersten halben Stunde war er, diesmal aus grösserer Distanz, erfolgreich. Thun hatte in der gesamten ersten Halbzeit nicht einmal gefährlich auf das gegnerische Tor geschossen.
Das 0:1-Zwischenresultat schmeichelte den Schweizern sogar. Es gab das Stärkeverhältnis auf dem Rasen nicht korrekt wieder. Diesen Fehler korrigierte Dynamo Kiew nach der Pause. In einer Phase, in der die Ukrainer innerhalb von elf Minuten zweimal durch Jarmolenko und zweimal durch den Holländer Jeremain Lens zu vier hochprozentigen Chancen kamen, traf der Kongolese Mbokani zum 2:0. Der Stürmer stand nach einer Flanke von Aussenverteidiger Danilo Silva am Fünfmeter-Raum ganz frei und hatte keine Mühe das zweite Dynamo-Tor zu markieren (60.).
Den Schlusspunkt setzten die Einheimischen zwölf Minuten vor dem Ende: Nach einem Thuner Freistoss führten sie einen Konter exzellente aus und schlossen ihn durch die eingewechselten Sydortschuk und Gusew mit dem 3:0 ab.
Die Thuner hatten im Prinzip nie eine Chance auf einen Punktgewinn. Bis zum ersten gefährlichen Abschluss dauerte es 67 Minuten. Dann setzte Christian Schneuwly einen Freistoss aus 22 Metern über das Tor. Dynamos Keeper Schowkowski musste erst kurz vor dem Ende ein erstes Mal eingreifen. Wieder war es ein Freistoss, diesmal schoss Luca Zuffi - und scheiterte nur knapp am gegnerischen Torhüter.
In der Gruppe G bleibt Genk nach dem gerechten 1:1 im Heimspiel gegen Rapid Wien an der Spitze. Die Österreicher, lange in Rückstand liegend, verdienten sich den Auswärtspunkt dank eines beherzten Auftritts und des späten Ausgleichs (82.) durch Marcel Sabitzer.
Dynamo Kiew - FC Thun 3:0 (1:0)
NSK Olimpiyskyi. - 30'000 Zuschauer. - SR Özkahya (Tür). - Tore: 35. Jarmolenko 1:0. 60. Mbokani (Danilo Silva) 2:0. 78. Gusew (Sydortschuk) 3:0.
Dynamo Kiew: Schowkowski; Danilo Silva, Chatscheridi, Dragovic, Makarenko; Miguel Veloso, Haruna (70. Sydortschuk); Lens, Belhanda, Jarmolenko (70. Gusew, 82. Bezus); Mbokani.
FC Thun: Faivre; Lüthi, Schenkel, Reinmann, Schirinzi; Sanogo, Hediger; Christian Schneuwly (76. Salamand), Zuffi, Martinez (65. Ferreira); Marco Schneuwly (61. Sadik).
Bemerkungen: Dynamo Kiew ohne Brown (ex Xamax/verletzt), Thun ohne Bättig, Schindelholz und Frey (alle verletzt). 7. Schuss von Jarmolenko an die Latte. Verwarnungen: 14. Danilo Silva (Foul). 19. Christian Schneuwly (Reklamieren). 40. Jarmolenko (Foul). 83. Lens (Foul).
Rangliste: 1. Genk 3/7 (4:2). 2. Dynamo Kiew 3/4 (5:3). 3. Thun 3/3 (2:5). 4. Rapid Wien 3/2 (3:4).

SDA-ATS