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Zürich - Für die Schweizer Pensionskassen wird es immer schwieriger, ihre Leistungsversprechen einzuhalten. Wegen den tiefen Zinsen sind die Renditen auf "sicheren" Anlagen wie Staatspapieren mager geworden, und wegen schwacher Reserven können die Vorsorgeeinrichtungen am übrigen Kapitalmarkt nur bedingt Risiken eingehen.
Die Vorsorgeeinrichtungen müssten derzeit für einen stabilen Deckungsgrad eine Rendite von 3,9 Prozent auf ihren Anlagen einfahren, wie Swisscanto, die Anlagetochter der Kantonalbanken, errechnet hat. Dieses Soll sei im Moment sei aber nur unter Inkaufnahme erheblicher Risiken zu verwirklichen.
Sollten vor allem die Aktienmärkte nicht wieder mehr Ertrag abwerfen, würden Leistungskürzungen unvermeidlich, sagte Swisscanto-Geschäftsführer Gérard Fischer am Mittwoch vor den Medien in Zürich: "Leider gibt es keine Massnahmen welche rasch und schmerzlos zur einer Besserung führen."
Die wachsende Lebenserwartung erhöhe den Druck zusätzlich. Die politische Debatte um eine Lockerung der Rentengarantien ist aus Sicht der Vorsorgeexperten auch nach dem Abstimmungs-Nein zu einer Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8 auf 6,4 Prozent im März dieses Jahres nicht vom Tisch.
Deckungsgrad sinkt
Das gute Börsenjahr 2009 holte zwar viele Pensionskassen aus der Unterdeckung, doch die Lage hat sich seitdem wieder verschlechtert. Eine Umfrage unter 418 Einrichtungen, die für 63 Prozent der Versicherten stehen, zeigt einen Rückgang des Deckungsgrads bis Juni 2010 um 1,3 Prozentpunkte auf 103,0 Prozent.
Während der Deckungsgrad bei den privat-rechtlichen Einrichtungen von 106,4 auf 105,3 Prozent zurückging, gab er bei den öffentlich-rechtlichen Kassen von 92,6 auf 91,5 Prozent nach. Den tiefsten Deckungsgrad haben weiterhin die öffentlichen Kassen mit Staatsgarantie: Der Wert sank von 88,9 auf 86,9 Prozent.

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SDA-ATS