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Nach wie vor wird in der Schweiz Kaninchenfleisch aus tierquälerischer Haltung verkauft - ohne Herkunftsdeklaration. Nach Feststellungen von KAGfreiland handelt es sich bei den "Sündern" vor allem um Grosshandelsunternehmen.

Seit Anfang Jahr gilt die neue Deklarationspflicht für Kaninchenfleisch aus gesetzeswidriger Haltung. Recherchen der Nutztierschutz-Organisation KAGfreiland zeigen aber: Mit der Umsetzung der neuen Vorschrift hapert es.

"Der Schweizer Fleischfachverband (SFF) vernachlässigt die zentrale Aufgabe, seine Mitglieder über die gesetzliche Änderung zu informieren." Sogar die SFF-Kommunikationsstelle "hatte null Ahnung von der Deklarationspflicht", ebenso etliche Metzgercenter.

Im Detailhandel sei Käfig-Kaninchenfleisch praktisch aus allen Regalen verschwunden. Noch immer aber stamme aber ein Grossteil der Importe aus nicht tierschutzkonformer Haltung. Der grösste Teil des Käfigfleisches lande in der lateinischen Schweiz.

KAGfreiland fordert die Branche in einer Medienmitteilung vom Dienstag auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und dafür zu sorgen, dass tierquälerisches Käfig-Kaninchenfleisch konsequent und korrekt deklariert wird.

SDA-ATS