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Dem Superstar Tiger Woods missrät das Comeback auf der US PGA Tour nach 17-monatiger Verletzungspause. Er verpasst am Turnier in San Diego die Finalrunden um vier Schläge.

Im Nachhinein muss sich Woods über die hintere Hälfte der Auftaktrunde ärgern, als er mit sechs Schlagverlusten innerhalb von sechs Löchern praktisch alle Chancen verspielte. Die zweite Runde mit 72 Schlägen (Par) war auch nicht überragend. Aber mit zwei solchen Umgängen hätte er immerhin den Cut überstanden.

Mit seiner ersten Reaktion führte Woods vor, dass ihn wie zu den besten Zeiten nur der Sieg interessiert. "Es ist frustrierend, dass ich nicht fähig war, mir eine Chance auf den Sieg zu verschaffen." Trotz dieses Misserfolgs wird Woods mit 41 Jahren den Weg weitergehen, der ihn an die Spitze zurückführen soll.

Auf dem Torrey-Pines-Kurs in La Jolla bei San Diego hatte Woods in seiner Karriere achtmal gewonnen - häufiger als auf jedem anderen Platz. In den letzten drei Starts in Südkalifornien war ihm kein Glück mehr beschieden. 2014 verpasste er nach einer Sonderregel den Cut nach drei Runden, und 2015 gab er nach elf Löchern mit Rückenbeschwerden auf. Vor einem Jahr musste er nach den zwei Rückenoperationen mitten in seiner langen Pause gänzlich auf den Start verzichten. Und jetzt hat er auf seinem Lieblingsplatz erstmals auf reguläre Weise die Finalrunden verpasst.

Erstaunlicherweise erwischte es in der hochkarätigen Spielgruppe nicht nur Woods, sondern auch den Australier Jason Day und den Amerikaner Dustin Johnson. Der Erste und der Dritte der Weltrangliste benötigten drei respektive zwei Schläge zu viel.

SDA-ATS

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