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Die Vermutungen haben sich bestätigt: bei der Explosion in der Feuerwerksfabrik Hamberger in Oberried sind vergangenen Mittwoch zwei Angestellte getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich um einen 48-jährigen Schweizer und einen gleichaltrigen Fidschianer.

Schon unmittelbar nach dem Unfall war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar, dass es sich bei den Todesopfern um die beiden Angestellten handelte.

Um die beiden Männer aber noch formell zu identifizieren, wurden in den vergangenen Tagen komplexe Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin in Bern durchgeführt, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

Zu den Ursachen der Explosion konnten die Regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei in ihrer Mitteilung noch keine Angaben machen.

Derzeit seien Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern sowie des wissenschaftlichen Forschungsdienstes der Stadtpolizei Zürich dabei, die sichergestellten Spuren auszuwerten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Wegen der grossen Zerstörung und der vielen vorgefundenen Substanzen sind diese Ermittlungen sehr aufwändig. Die Untersuchung dürfte nach Angaben der Behörden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Das Gelände in Oberried wurde bereits am vergangenen Donnerstag wieder freigegeben, nachdem unbekannte und möglicherweise kritische Substanzen entsorgt und mit einer kontrollierten Sprengung vernichtet worden waren.

Die beiden Angestellten waren am vergangenen Mittwoch daran, auf einem speziell dafür eingerichteten Platz auf dem Firmenareal Altmaterial zu vernichten. Dabei kam es zu einer heftigen Detonation.

Die Hamberger Swiss Pyrotechnics AG, wie die Firma offiziell heisst, ist laut der firmeneigenen Internetseite die grösste Herstellerin von Feuerwerk und Pyrotechnik in der Schweiz. Seit 1863 stellt das Unternehmen Feuerwerk her, seit 1875 in Oberried.

Die Firma beschäftigt rund 20 Angestellte und wurde 1989 vom deutschen Industrie- und Dienstleistungskonzern Piepenbrock übernommen. Seit Ende 2012 gehört sie zur Société Suisse des Explosifs.

Derzeit ist das Unternehmen gerade dabei von Oberried am Brienzersee nach Wimmis umzusiedeln.

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SDA-ATS