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Nach seinem Amoklauf mit 13 Toten auf dem texanischen Stützpunkt Fort Hood vor vier Jahren ist der US-Militärpsychiater Nidal Hasan zum Tode verurteilt worden. Die Geschworenen verhängten die Höchststrafe gegen den 42-jährigen Major.

Das Urteil fiel nach relativ kurzer Beratung, wie mehrere US-Medien am Mittwoch übereinstimmend berichteten. Es wäre das erste Mal seit 1961, dass ein aktiver US-Soldat hingerichtet wird.

Hasan hatte im November 2009 auf dem Stützpunkt im Bundesstaat Texas 13 Menschen erschossen. Er war vor knapp zwei Wochen des 13-fachen vorsätzlichen Mordes und Mordversuchs in 32 Fällen schuldig gesprochen worden. Er hatte sich in dem Prozess selbst verteidigt, aber keine entlastenden Aussagen gemacht oder Zeugen aufgerufen.

"Die Beweise werden eindeutig zeigen, dass ich der Schütze bin", hatte Hasan zu Prozessbeginn Anfang August erklärt. Der Soldat mit palästinensischen Wurzeln hatte nach eigenen Angaben auf seine Kameraden geschossen, weil diese in einem "illegalen Krieg" in Afghanistan gegen Muslime kämpften.

Extremisten in den eigenen Reihen

Der Angriff in Fort Hood gilt als bisher schlimmste Untat auf einem Militärstützpunkt in den USA. Er erschütterte die US-Streitkräfte und löste eine Debatte über Extremisten in den eigenen Reihen aus.

Hasan stand mutmasslich mit dem bei einem US-Drohnenangriff im September 2011 im Jemen getöteten islamisch-fundamentalistischen Geistlichen Anwar al-Aulaqi in Kontakt. Die US-Regierung spricht aber offiziell nicht von einem Terrorakt, sondern stufte die Bluttat als "Gewalt am Arbeitsplatz" ein.

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SDA-ATS