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Bern - Die Tollwut rückt näher an die Schweiz. In Norditalien haben die Behörden bereits über 250 befallene Tiere registriert. Die tödliche Krankheit für Mensch und Tier sei noch 100 Kilometer von der Grenze entfernt, teilte das Bundesamt für Veterinärwesen (Bvet) mit.
Für die nächsten Monate erwarten die Behörden zwar kein Übergreifen auf die Schweiz, trotzdem überwachen sie die Regionen Münstertal und Unterengadin stärker als bisher: "Wildhüter schicken tot aufgefundene, kranke und verhaltensauffällige Füchse zur Untersuchung ein", heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Falls sich die Tollwut weiter in Richtung Schweiz ausbreite, müssten die Füchse in den betroffenen Gebieten geimpft werden, schreibt das Bvet. Für den Fall bereiten die Behörden eine Impfkampagne vor.
Die Tollwut gelangte im Jahr 2008 von Osteuropa nach Italien. Dort bereitete sich die Krankheit in den Regionen Friaul, Venetien und Südtirol aus. Vor allem Füchse, aber auch wenige Hunde, Katzen, Hirsche, Dachse und Esel wurden seither vom Virus befallen. Die Schweiz ist seit 1998 frei von Tollwut. Insgesamt starben hierzulande seit dem 2. Weltkrieg drei Menschen, alle im Jahr 1977.
Tollwut ist eine Viruserkrankung, die in den meisten Fällen mit einer tödlichen Hirnhautentzündung endet. Erkrankte Hunde, Katzen oder Wildtiere werden zum Teil aggressiv und bissig. In einer zweiten Phase treten Lähmungserscheinungen auf. Schluckstörungen führen zu erhöhtem Speichelfluss und Schaum vor dem Maul. Übertragen wird das Virus über den Speichel.

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SDA-ATS