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Mit einer Schweizer Erstaufführung startet das Tonhalle-Orchester Zürich in die Saison 2011/12: Unter Leitung von Chefdirigent David Zinman spielt das Orchester Anders Hillborgs "Cold Heat". Insgesamt geben die Musiker in Zürich und auf verschiedenen Tourneen 102 Konzerte.

Dabei werde Neue Musik "sorgfältig dosiert", sagte Elmar Weingarten, Intendant der Tonhalle-Gesellschaft, am Donnerstag in Zürich. "Cold Heat" besteche mit "satten, saftigen Farben", versprach er. Dieses Werk wird das Orchester auch bei den BBC Proms in London und in Edinburgh aufführen.

Nach dieser Reise tourt das Orchester durch die Schweiz, bevor es sich auf eine Tournee durch China und Japan begibt. Dabei begleiten die Solisten Maria João Pires (Klavier), Heinz Holliger (Oboe) und Yo-Yo Ma (Violoncello) das Orchester.

Besondere Beziehungen pflegen

Ein "grosses Glück" sei das gute Verhältnis zu den "grossen Alten", sagte Weingarten. Als Gastdirigenten werden unter anderem Bernard Haitink, Kurt Masur, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Stanislaw Skrowaczewski oder Charles Dutoit nach Zürich kommen. Simon Rattle gibt Ende Februar mit den Berliner Philharmonikern ein Extrakonzert.

Eine besondere Beziehung pflegt das Tonhalle-Orchester in der kommenden Saison mit dem Pianisten Martin Helmchen, der als Artist in Residence als Kammermusiker und Solist mehrere Konzerte geben wird. Dieses Konzept habe sich sehr bewährt und sei auch für das Orchester wichtig, sagte der Intendant.

In der Reihe "dirigierender Komponist - komponierender Dirigent" ist Péter Eötvös zu Gast in Zürich. Das Tonhalle-Orchester wird sein neues Cellokonzert mit Miklós Perényi als Solist aufführen.

Angebote für Publikum von morgen

Nachdem der Schweizer Kammerchor sich aus finanziellen Gründen aufgelöst hat, haben Einzelpersonen die Neugründung der Zürcher Sing-Akademie in die Wege geleitet. Zum Chor gehören auch 24 ehemalige Mitglieder des Kammerchors. Chor und Orchester führen beim Silvesterkonzert den "Messiah" von Händel auf und zum 111. Todestag von Verdi die "Messa da Requiem".

Kammermusik vom Morgen bis Mitternacht wird am 4. Februar geboten. Unter dem Motto "Wien 1770 bis 1728 auf dem Weg in die Romantik" beginnt jede Stunde ein neues Konzert. Das Publikum hat dabei freie Auswahl. Die freie Wahl gibt es auch bei einem neuen Abo, bei dem sich jeder sein individuelles Programm zusammenstellen kann. Ab sechs Konzerten gibt es dafür einen Rabatt.

Sehr am Herzen liegen ihm die Familien- und Schülerkonzerte, wie Weingarten sagte. Diese Form der Musikvermittlung soll auch künftiges Publikum für das Tonhalle-Orchester begeistern. Für junge und junggebliebene Konzertbesucher wird es in der kommenden Saison zweimal wieder heissen "classic meets electronic". Die Konzerte gehen dabei in einen Partyteil über.

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SDA-ATS