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Toni Brunner sieht Schweizer Souveränität in Gefahr

Dieser Inhalt wurde am 31. Oktober 2009 - 11:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Wauwil LU - Zum Auftakt des SVP-Sonderparteitages zur Landwirtschaft hat Präsident Toni Brunner die SVP als einzige wahre Bauernpartei präsentiert. Sie sei die einzige politische Kraft, welche die den Bauernstand vernichtende Liberalisierung stoppen könne.
Die SVP sei aus der Bauernpartei entsprungen, sagte Brunner im luzernischen Wauwil, wo sich die Parteigetreuen versammelt haben. Diese Herkunft verpflichte. Noch heute sei es die SVP, die von allen Parteien den grössten Rückhalt in der Bauernschaft habe.
Es sei die Pflicht der SVP, die Agrarpolitik in die richtigen Bahnen zu lenken, denn sonst würde dies niemand machen, sagte Brunner. Die FDP sei keine Bauernpartei. Die CVP sei mit Bundesrätin Doris Leuthard diejenige, welche die Grenzen im Agrarsektor völlig öffnen wolle. Die SP wolle in die EU und wolle damit keine einheimische produzierende Landwirtschaft mehr.
Eine Liberalisierung, wie sie mit einem Freihandelsabkommen mit der EU angestrebt werde, vernichte die Schweizer Landwirtschaft und sei ein weiterer Schritt Richtung EU. Letzlich gehe es um die Unabhängigkeit der Schweiz, denn zu einem souveränen Kleinstaat gehöre auch eine unabhängige Produktion der Nahrungsmittel.

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