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Bei einem schweren Erdbeben und Tsunami vor den östlichen Salomonen im Südpazifik sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere werden laut Behörden noch vermisst.

An der Küste seien zahlreiche Hütten und Häuser zerstört worden. "Unser Hauptfokus ist im Moment, dass der Flughafen wieder geöffnet wird, um Hilfsmittel einzufliegen", sagte sagte Regierungssprecher Robert Iroga dem Weltnachrichtendienst des Senders BBC.

Das Beben der Stärke 8 passierte um 01.12 MEZ in der Nähe der Santa Cruz-Inseln. Das örtliche Radio berichtete von mindestens zwei Wellen bis zu einem Meter hoch. Das Wasser drang 500 Meter ins Land ein.

Das Epizentrum wurde zunächst auf nur fünf Kilometer unter dem Meeresboden geschätzt, doch korrigierte die US-Geologiebehörde (USGS) ihre erste Schätzung später auf 28,7 Kilometer. Eine Tsunamiwarnung für zahlreiche Pazifik-Länder wurde später aufgehoben.

Nach Angaben von Mitarbeitern der Hilfsorganisation WorldVision in der Nähe der betroffenen Küste wurden der Flughafen der Insel in Lata und vier Ortschaften überspült. Nach unbestätigten Berichten seien 100 Hütten zerstört worden. Einer Volksbefragung vor 13 Jahren zufolge lebten in der Umgebung 781 Familien, berichtete die Organisation.

Weitere Tsunamiwarnungen ausgegeben

Ausser für die Salomonen hatte das Warnzentrum auf Hawaii für kurze Zeit auch Tsunamiwarnungen für Vanuatu, Nauru, Papua-Neuguinea, Tuvalu, Neukaledonien, Kiribati und die Fidschi-Inseln ausgesprochen. Wenn zwei Stunden nach der erwarteten Ankunftszeit des Tsunamis keine grösseren Wellen zu sehen seien, dann könnten die örtlichen Behörden davon ausgehen, dass die Bedrohung vorüber sei.

Indonesien und Neuseeland hatten lediglich ihre Wachsamkeit erhöht. Die australischen Behörden gaben Entwarnung.

Erdstösse in der Gegend häufig

Die seit 1978 unabhängigen Salomonen liegen auf dem Pazifischen Feuerring. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und fast die gesamte Pazifische Platte umschliesst, stossen gleich mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung, weshalb Erdstösse keine Seltenheit sind.

Im April 2007 war Gizo, die zweitgrösste Stadt der Inselgruppe, nach einem Beben der Stärke 8,1 von einem Tsunami getroffen worden. 52 Menschen starben, tausende wurden obdachlos.

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SDA-ATS