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Im Zeitfahren in Marseille besteht für Romain Bardet und Rigoberto Uran die letzte Chance, Leader Chris Froome vom Tour-Thron zu stürzen. Chancen auf den Tagessieg hat auch der Thurgauer Stefan Küng.

Das Zeitfahren am Samstag führt über 22,5 km. Nach zwei Dritteln der Distanz in der ansonsten flachen Prüfung gegen die Uhr steht ein 1,2 km langer und fast zehn Prozent steiler Anstieg an. Start und Ziel befinden sich im Stade Vélodrome, der mehr als 67'000 Zuschauer fassenden Spielstätte von Olympique Marseille.

Obwohl er nur knapp vor Romain Bardet (0:23 zurück) und Rigoberto Uran (0:29) führt, darf Chris Froome die 20. und vorletzte Etappe der 104. Tour de France beruhigt in Angriff nehmen. Der Sky-Captain, der vor seinem vierten Tour-Sieg steht, klassierte sich sowohl an den Olympischen Spielen in London wie auch in Rio de Janeiro im Zeitfahren als Dritter.

In den vier Zeitfahren der Grande Boucle seit 2015 konnte Froome Bardet deutlich distanzieren. Beim diesjährigen Auftaktzeitfahren nahm er dem Franzosen auf 14 km 39 Sekunden ab. Der Kolumbianer Uran, im Giro d'Italia in Zeitfahren auch schon siegreich (2014), büsste gar 51 Sekunden auf den in Düsseldorf sechstklassierten Briten ein. Eine solche Prüfung am Anfang oder Schluss einer dreiwöchigen Rundfahrt ist allerdings nur bedingt vergleichbar.

Küng: "Top 3 als Ziel"

Froome, seit vergangenem September und dem Vuelta-Zeitfahren über 37 km von Xabia nach Calp sieglos, gehört in Marseille zu den Favoriten auf den Tagessieg. Ebenso wie Tony Martin. Der vierfache Zeitfahr-Weltmeister enttäuschte allerdings in Düsseldorf und fiel nach einem Sturz in der ersten Tour-Woche kaum mehr auf. Zu beachten gilt es am Samstag auch den formstarken Slowenen Primoz Roglic. Dieser gewann am Mittwoch die erste Alpenetappe nach Serre Chevalier solo. Im Mai 2016 hatte Roglic zudem ein Giro-Zeitfahren über 40,5 km siegreich beendet.

Stefan Küng klassierte sich vor 14 Monaten in Chianti im 7. Rang, bereits fast eine Minute hinter Roglic zurück. In Marseille, auf nur gut halb so langer Strecke, ist der 23-jährige Thurgauer aber stärker einzustufen. Was er zu leisten imstande ist, zeigte Küng in Düsseldorf, als er sich nur dem Briten Geraint Thomas um fünf Sekunden geschlagen geben musste. Oder in einer Fluchtgruppe vor Wochenfrist in den Pyrenäen, als er auch im Steilen überraschend gut mithielt. In den letzten Tagen schaute der ehemalige Welt- und Europameister in der Einzelverfolgung darauf, sich möglichst zu schonen. Für Samstag hat sich Küng einen Podestplatz zum Ziel gesetzt.

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SDA-ATS