Navigation

Toyota stellt Verkauf von Lexus-Modell in den USA vorübergehend ein

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 03:16 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Nach einem kritischen Bericht eines US-Verbrauchermagazins stellt der japanische Autohersteller Toyota den Verkauf seines Geländewagens Lexus GX 460 in den USA vorübergehend ein. Die Händler in den USA seien entsprechend angewiesen worden, teilte Toyota mit.
Gleichzeitig betonte das Unternehmen, dass es seine Fahrzeuge laufend aufwändigen Tests unterziehe und davon ausgehe, dass der Lexus GX den hohen Sicherheitsanforderungen entspreche.
Das Magazin "Consumer Reports" hatte das Fahrverhalten des Lexus GX bei hohen Geschwindigkeiten bemängelt und in einem seltenen Schritt vom Kauf des Modells abgeraten.
Toyota hatte wegen technischer Mängel in den vergangenen Monaten weltweit fast neun Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen müssen, darunter mehr als sechs Millionen in den USA. Die Pannenserie wird vom US-Kongress untersucht.
Auch stehen dem Unternehmen mindestens 97 Schadenersatzprozesse wegen Tod oder Verletzungen im Zusammenhang mit Unfällen unter anderem wegen ungewollter Beschleunigung bevor. Das US-Verkehrsministerium will Toyota ausserdem eine Strafe von knapp 16,4 Millionen Dollar auferlegen, weil das Unternehmen zu lange nicht über Sicherheitsmängel informiert haben soll.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?