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Toyota trotz Japan-Katastrophe mit Gewinnsprung - keine Prognose

Der weltgrösste Autohersteller Toyota hat seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der verheerenden Naturkatastrophe in Japan verdoppelt. Wie das Unternehmen mitteilte, fiel zum Bilanzstichtag 31. März ein Reinertrag von 408,1 Mrd. Yen (rund 4,4 Mrd. Franken) an.

Im Vorjahr hatte Toyota 209,4 Mrd. Yen verdient. Der Umsatz erhöhte sich um 0,2 Prozent auf 18,9 Billionen Yen. Der Betriebsgewinn stieg um 320,7 Mrd. Yen auf 468,2 Mrd. Yen. Dazu trugen erhöhte Verkäufe in Schwellenländern und Kostensenkungen bei.

Nach dem Erdbeben der Stärke 9.0 und dem Tsunami vom 11. März war die Produktion bei Toyota durch Schäden in den Werken und bei Zulieferern eingebrochen. Toyota musste den Start neuer Modelle verschieben.

Die Katastrophe belaste das operative Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 110 Mrd. Yen. Dank Marketinganstrengungen und Kostensenkungen habe Toyota den Betriebsgewinn dennoch gesteigert, sagte Toyota-Chef Akio Toyoda.

Der Branchenprimus entschied allerdings, angesichts der noch unklaren Folgen der Naturkatastrophe für die weitere Produktions- und Absatzplanung keine Prognose für das neue Geschäftsjahr abzugeben.

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