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Zum wiederholten Mal ist Salzburg in der Champions-League-Qualifikation das bessere Team und scheitert dennoch knapp. Spott und Häme ist den Österreichern einmal mehr gewiss.

Es ist schon wieder passiert, zum elften Mal - und Red Bull Salzburg scheint an der Qualifikation für die Champions League zunehmend zu verzweifeln. "Ich kann sagen, dass in der Kabine Leute sitzen, die heute nicht auf dem Platz waren, und weinen", sagte Salzburgs deutscher Trainer Marco Rose nach dem Spiel gegen Roter Stern Belgrad, in dem die bessere Mannschaft das Nachsehen hatte.

2:0 führten die Salzburger, die Gruppenphase der Königsklasse schien näher denn je. Doch innerhalb von nur 77 Sekunden kassierte Österreichs Fussballmeister zwei Gegentore - und verpasste durch das 2:2 am Mittwoch schon wieder die Champions-League-Gruppenphase. "Wir haben Fehler wie Kinder gemacht. Dafür wurden wir bestraft", erklärte Salzburgs Stürmer Munas Dabbur. Der frühere GC-Spieler hatte mit seinen Toren in der 45. und der 48. Minute noch vermeintlich den Weg für einen historischen Abend in Salzburg geebnet.

"Jetzt sind wir wieder die Blöden - wie so oft in den letzten Jahren", erklärte Salzburg-Sportchef Christoph Freund nach der Partie bei Sky. Im Internet ist Salzburg, in der letzten Saison immerhin Halbfinalist in der Europa League, der Hohn über das erneute Scheitern jedenfalls sicher.

"Manche Regeln des Fussballs sind für die Ewigkeit: Zum Beispiel Leverkusen wird kein Meister oder RB Salzburg qualifiziert sich nicht für die Champions-League", erklärte ein User bei Twitter. Ein anderer bringt die Salzburger Champions-League-Bemühungen mit der Fertigstellung des Flughafens in Berlin in Zusammenhang. Das gemeinsame Motto: "Dinge, die niemals funktionieren werden."

Es gibt aber einen Lichtblick. Österreichs Meister ist 2019 für die Gruppenphase der Champions League gesetzt, sofern sich der künftige Königsklassen-Sieger über die nationale Liga qualifiziert. Serienmeister Salzburg bliebe dann der lästige Weg über die Playoffs erspart.

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SDA-ATS