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Der FC Sion braucht am Mittwoch in der Qualifikation zur Europa League in Genf gegen Suduva Marijampole einen Sieg mit vielen Toren. Die Hoffnung, die Schmach des 0:3 aus dem Hinspiel zu tilgen, lebt.

Sechs Tage nach der Blamage beim litauischen Leichtgewicht Suduva Marijampole hat sich die Stimmung beim FC Sion wieder gedreht. Frust und Ärger sind gewichen, der Wille, die Scharte im Rückspiel auszuwetzen, ist gross. "Wir können es schaffen. So schlecht wie im Hinspiel sind wir kein zweites Mal", sagt Stürmer Marco Schneuwly, am letzten Wochenende Schütze des Siegestreffers beim glanzlosen 1:0 in Lausanne.

In Barcelona geisterte das katalanische Wort "Remuntada" im Frühjahr mit einer solchen Intensität durch die Kabinen und den katalanischen Blätterwald, dass das 0:4 des FC Barcelona bei Paris Saint-Germain vor dem Rückspiel nicht mehr unaufholbar schien. "Remuntada - die erfolgreiche Aufholjagd? Warum nicht!" lautete der Tenor vor dem Anpfiff. Tatsächlich drehten die Katalanen, die im Hinspiel chancenlos waren, das Duell mit einem 6:1 im Camp Nou.

Die Sittener haben am Mittwoch, natürlich in kleinerem Format, Ähnliches im Sinn. "L'impresa", das Unterfangen, nennt es der italienische Trainer Paolo Tramezzani und hofft auf eine "impresa eroica", eine Heldentat, gegen das wohl besser als erwartete, aber keineswegs unüberwindbare Suduva Marijampole.

Gelingt ihnen im Genfer Exil die Wende, würden die Walliser Historisches schaffen. Erst einmal ist es einem Schweizer Klub im Europacup gelungen, eine Dreitore-Hypothek aus dem Hinspiel wettzumachen. 3100 Zuschauer erlebten im September 1989 im Hardturm die Auferstehung der von Ottmar Hitzfeld trainierten Grasshoppers im Cup der Cupsieger gegen Slovan Bratislava. 0:3 hatte GC das Hinspiel in der Slowakei verloren, ehe Doppeltorschütze Mats Gren die Zürcher im Rückspiel mit dem Treffer zum 4:0 in der Verlängerung, in der 115. Minute, in die 2. Runde führte.

Sion seinerseits konnte in seiner Europacup-Historie zweimal eine Hinspiel-Niederlage ausbügeln - 1986 ein 1:2 gegen Aberdeen mit einem 3:0 im Cup der Cupsieger und 1989 ein 0:1 gegen Iraklis Saloniki mit einem 2:0 im UEFA-Cup. Diesmal gilt es eine grössere Bürde wettzumachen. "L'impresa? Warum nicht!" so der Tenor bei den Sittenern.

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SDA-ATS