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Denkbar schlechter Start in die Rückrunde für Haris Seferovic: Eintracht Frankfurt wendete das Spiel gegen Wolfsburg nach seiner Auswechslung, hinterher wurde er von Trainer Armin Veh hart kritisiert.

Über diesen Sieg von Eintracht Frankfurt kann sich Haris Seferovic nicht freuen. Beim Stande von 0:1 wurde er in der Pause ausgewechselt, danach schoss sein Team ohne ihn drei Tore und schlug das Spitzenteam Wolfsburg 3:2. "Es ist bezeichnend, dass ich bei einem 0:1-Rückstand den einzigen Stürmer vom Feld genommen habe", sagte Eintracht-Trainer Armin Veh nach dem Spiel über Seferovic gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Und weil Seferovic schon in der Hinrunde nur selten gut gespielt hatte, weitete Veh die Kritik aus. "Wenn ich als Stürmer in der Vorrunde drei Tore schiesse, dann bin ich kein Torjäger, dann muss ich für die Mannschaft arbeiten." Offenbar hat die Öffentlichkeit ein falsches Bild von Seferovic. "Er wird in den Medien als Wahnsinnskämpfer dargestellt. Das sehe ich komplett anders", so Veh.

Seferovic, der in der Nationalmannschaft gesetzt ist und in der EM-Qualifikation in sieben von zehn Spielen von Beginn weg stürmte, sieht womöglich harten Zeiten entgegen. In Frankfurt hatte er im Herbst einen Stammplatz. Seferovic fehlte drei Mal wegen einer Verletzung beziehungsweise wegen einer Sperre. Sonst stand er immer in der Startformation. Doch nun sagte Veh: "Ich brauche zwar Seferovic, aber wenn jemand sein Ego über die Mannschaft stellt, dann habe ich die Schnauze voll."

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SDA-ATS