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Der FC Sion beendet mit dem 2:1 in Lugano seine lange Durststrecke. Es ist der erste Sieg der Walliser in der Super League seit der 2. Runde.

Für Paolo Tramezzani begann in Lugano die einwöchige Bewährungszeit: Entweder er schafft es, Sion auf Kurs zu bringen, oder er muss sich einen neuen Job suchen. Das Ultimatum von Präsident Christian Constantin verlieh der Mannschaft keinen Energieschub. Wer aufgedrehte Walliser erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Sittener verdienten sich den Sieg durch eiserne Disziplin und den Toren von Marco Schneuwly (52.) und Ermir Lenjani (73.), die zwei von wenigen Angriffen in Zählbares ummünzten.

Es ist ein Sieg, der für die Sittener und speziell für den Trainer Gold wert ist nach den vielen Enttäuschungen der letzten Wochen und der Blamage mit dem Cup-Out gegen die Amateure von Lausanne-Ouchy. Seit Ende Juli hatte Sion in der Super League nicht mehr gewonnen und in fünf Partien nur noch zwei Punkte gesammelt. Beim FC Lugano, den Tramezzani in der letzten Saison dank einer starken Rückrunde auf Platz 3 und in die Europa League geführt hatte, zeigte Sion nichts Spektakuläres, aber zumindest eine konzentrierte Leistung.

Der FC Sion war von Beginn weg darauf bedacht, keine Fehler zu machen und kompakt zu stehen. Er zog sich weit in die eigene Platzhälfte zurück und zeigte keine Ambitionen, das Spieldiktat zu übernehmen. Die Taktik ging auf, weil Schneuwly und Lenjani ihre Chancen nutzten. Schneuwly traf gekonnt von der Strafraumgrenze, und Lenjani brachte einen Flachschuss via Innenpfosten ins Tor.

Lugano trug seinen Teil zum erfolgreichen Sittener Abend bei. Den Angriffen der Tessiner fehlte es an Tempo. Dementsprechend selten waren Abschlüsse der Mannschaft von Pierluigi Tami. Ein Weitschuss von Dragan Mihajlovic kurz nach der Pause war die gefährlichste Aktion, die Lugano aus dem Spiel heraus zustande brachte. Der Anschlusstreffer in der 87. Minute erzielte Vladimir Golemic nach einem Freistoss von Davide Mariani.

Sion geriet zwar in den Schlussminuten noch etwas ins Wanken, für Tramezzani endete die erste Bewährungsprobe nach dem Ultimatum des Chefs aber erfolgreich. Die nächste dürfte am Sonntag daheim gegen die Young Boys anspruchsvoller werden.

Telegramm und Rangliste:

Lugano - Sion 1:2 (0:0)

3868 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 52. Schneuwly (Bamert) 0:1. 73. Lenjani 0:2. 87. Golemic (Mariani) 1:2.

Lugano: Da Costa; Rouiller (64. Daprelà), Sulmoni, Golemic; Crnigoj (54. Bottani), Mariani, Piccinocchi, Sabbatini, Mihajlovic; Gerndt, Marzouk (78. Culina).

Sion: Mitrjuschkin; Bamert, Zverotic, Kukeli, Lenjani; Kasami, Ricardo, Zock (86. Milosavljevic); Uçan (67. Ndoye); Cunha, Schneuwly.

Bemerkungen: Lugano ohne Jozinovic, Guidotti (beide verletzt) und Junior (gesperrt). Sion ohne Mveng, Adao, Carlitos, Cümart, Dimarco, Adryan, Acquafresca und Maceiras (alle verletzt). Verwarnungen: 30. Kukeli. 51. Rouiller. 56. Piccinocchi. 57. Zverotic (alle Foul).

Rangliste: 1. Young Boys 8/17 (18:7). 2. Zürich 8/14 (9:4). 3. St. Gallen 8/12 (11:11). 4. Basel 8/11 (13:11). 5. Sion 8/11 (8:10). 6. Luzern 8/10 (11:13). 7. Grasshoppers 8/9 (12:16). 8. Thun 8/8 (15:16). 9. Lugano 8/8 (9:11). 10. Lausanne-Sport 8/6 (11:18).

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SDA-ATS