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Die SIX Group, die unter anderem die Schweizer Börse betreibt und im Auftrag von Banken Transaktionen ausführt, will mehr und mehr zum internationalen Finanzdienstleister werden. Die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der New Yorker Börse stellt das Unternehmen vor Herausforderungen.

Die SIX Group wird mit der Deutschen Börse mit Sitz in Frankfurt über die Zukunft der drei gemeinsamen Töchter verhandeln müssen, wenn die transatlantische Fusion gelingt: Bei den Gemeinschaftsunternehmen handelt es sich um die Terminbörse Eurex, die Derivatebörse Scoach und die Indexspezialistin Stoxx.

Weil der Fusionspartner der Deutschen Börse, die New Yorker NYSE Euronext, selbst eine Terminbörse betreibt, kann die SIX-Gruppe gegen die Fusion Widerspruch einlegen. Unternehmenschef Urs Rüegsegger bestätigte am Dienstag vor den Medien in Zürich, dass die Verträge mit Frankfurt ein "Konkurrenzverbot" vorsähen.

Darauf könnte die SIX Group wohl pochen. Ob dies eine Option sei, wollte Rüegsegger nicht bekannt geben. "Es ist weniger eine rechtliche und mehr eine unternehmerische Frage", sagte Rüegsegger mit Blick auf die Zukunft der Tochtergesellschaften.

Internationales Wachstum

Für die gesamte Gruppe gilt für Rüegsegger derselbe Plan wie in den vergangenen Jahren: "Aus dem Handel heraus wollen wir in weitere Finanzdienstleistungen einsteigen", sagte er. Insbesonders im Kreditkartengeschäft soll sich die SIX-Gruppe europaweit als führendes Unternehmen einen Namen machen.

2010 lieferte das Ausland-Geschäft etwa 30 Prozent des Ertrags von 1,22 Mrd. Fr. (2009: 1,21 Mrd. Fr.), das sind 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit spürte der Finanzdienstleister allerdings auch die Folgen des starken Frankens, die zusammen mit dem tiefen Zinsniveau und anderen Faktoren auf den Jahresgewinn drückten.

Wichtiger Wertschriftenhandel

Dass das Ergebnis der SIX-Gruppe um über ein Fünftel auf 173,6 Mio. Fr. einbrach, liegt aber vor allem auch am schwachen Finanzergebnis und einem happigen Abschreiber auf der amerikanischen Eurex-Tochter ISE von 53,5 Mio. Franken.

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SDA-ATS