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Der Ölbohrkonzern Transocean ist im vierten Quartal 2010 in die roten Zahlen gerutscht. Der Reinverlust lag bei 799 Mio. Dollar, nach einem Vorjahresgewinn von 723 Mio. Dollar, wie das in Zug ansässige Unternehmen mitteilte.

Grund ist vor allem eine bereits angekündigte Wertberichtigung auf einen Teil der Flotte. Der Abschreiber in Höhe von 1,010 Mrd. Dollar nach Steuern resultiere aus den gegenwärtigen und erwarteten Abnahmen der Tagesraten und der Auslastung der Standard-Bohrplattformen, hiess es.

Hinzu seien unter anderem noch Kosten im Zusammenhang mit dem Unglück der "Deepwater Horizon" von 25 Mio. Dollar nach Steuern gekommen - für Untersuchungen, Gebühren und höhere Versicherungsprämien.

Der Umsatz lag bei 2,160 Mrd. Dollar und der operative Verlust (EBIT) belief sich auf 662 Mio. Dollar, nach einem Plus von 1,003 Mrd. Dollar im Vorjahr. Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten auch unter Berücksichtigung der Abschreibung nicht getroffen.

Angaben zum Ausblick machte das Unternehmen vorerst nicht. Bereits bekannt ist die geplante Dividende. Die Aktionäre sollen eine Dividende von rund 1 Mrd. Dollar in vier Tranchen erhalten. Diese soll aus dem zusätzlich einbezahlten Kapital bestritten werden, nach der verhinderten Ausschüttung des Vorjahres.

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SDA-ATS