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Berlin - Bestochen wird für alles in Griechenland - für eine raschere Ausstellung eines Führerscheins, für eine Baugenehmigung oder für eine schnellere Aufnahme in ein öffentliches Spital. Dies ergab eine Umfrage von Transparency International.
Demnach gaben die Griechen im vergangenen Jahr durchschnittlich 1355 Euro Bestechungsgeld aus. Bei privaten Dienstleistungen - etwa für Anwälte, Ärzte oder Banken - lag die durchschnittliche Bestechungssumme noch höher. Dafür zahlten die Griechen 2009 durchschnittlich 1671 Euro Bestechungsgeld.
Insgesamt gaben Griechinnen und Griechen im vergangenen Jahr laut Transparency schätzungsweise 787 Millionen Euro Bestechungsgeld aus: 462 Millionen Euro an Staatsdiener, 325 Millionen Euro im privaten Sektor. Die Summe der Bestechungsgelder wäre damit in nur zwei Jahren gut 23 Prozent gestiegen. 2007 waren es noch 639 Millionen Euro.
Laut Transparency gaben in der Umfrage zudem 13,4 Prozent der über 6000 Befragten zu Protokoll, dass von ihnen Bestechungsgeld verlangt worden sei. Und was die Studie auch ergab: Das Geld wird gewöhnlich in einem Briefumschlag unter dem Tisch übergeben.

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SDA-ATS