Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Das Transport- und Logistikunternehmen Panalpina hat im Geschäftsjahr 2015 zwar weniger umgesetzt, aber unter dem Strich mehr verdient.

Panalpina bekam 2015 den tiefen Ölpreis zu spüren. Kunden in der Öl- und Gasindustrie, aber auch in der Automobilindustrie liessen weniger transportieren. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent auf 5,86 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Bruttogewinn gab um 7,1 Prozent auf 1,47 Milliarden Franken nach.

Die Profitabilität konnte das Unternehmen aber steigern. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte auf 117,2 Millionen Franken zu von 116,7 Millionen Franken im Vorjahr. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 88,2 Millionen Franken, das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Noch stärker wären die Gewinne gewachsen, hätten nicht Währungseinflüsse gebremst. Währungsbereinigt hätte der EBIT um 15 Prozent, der Reingewinn um 16,3 Prozent zugenommen, hiess es. Die Resultate belegten die die Widerstandsfähigkeit in schwierigen Zeiten, sagte Panalpina-Chef Peter Ulber in der Mitteilung.

Die Logistik-Sparte schaffte es erstmals in die operative Gewinnzone. Weil sich Panalpina in der Logistik von Anlagen trennte, die Verluste brachten, erzielte die Sparte erstmals auf Stufe EBIT ein positives Jahresergebnis von 2,1 Millionen Franken. 2014 hatte Panalpina in der Logistik noch einen Verlust von 8,2 Millionen Franken eingefahren.

Den Aktionären soll angesichts der "guten" Nettoliquidität und "stabilen" Profitabilität eine höhere Dividende von 3,50 Franken pro Aktie nach 2,75 Franken im Jahr zuvor ausgeschüttet werden. Für das laufende Jahr gibt sich das Unternehmen zuversichtlich: Panalpina will stärker als der Luft- und Seefrachtmarkt wachsen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS