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Zürich - Brasilien strebt im Final des 8. Confederations Cup den dritten Titelgewinn de suite an. Die zu meisternde Hürde im Vorlauf der Heim-WM könnte mit Welt- und Europameister Spanien nicht grösser sein.
Die Siegermentalität und Nervenstärke in kritischen Situationen zeichnet Spanien, das an Erfolgen gemessen derzeit weltbeste Nationalteam, gerade bei grossen Turnieren aus. Auf dem Weg zum ersten EM-Titel 2008 besiegten die Iberer im Viertelfinal Italien ebenfalls im Elfmeterschiessen. Beim WM-Triumph 2010 in Südafrika gewannen sie das Endspiel gegen Holland nach Verlängerung. Im vergangenen Jahr überstanden sie beim neuerlichen EM-Gewinn das Penaltyschiessen im Halbfinal gegen Portugal. Nun bestreiten die Südeuropäer bei ihrer zweiten Teilnahme am Confederations Cup erstmals den Final.
"Jeder hat auf den Final Spanien gegen Brasilien gehofft. Da öffnet sich der Vorhang für die WM", sagte Goalie Iker Casillas. Nur zwei ganze Ruhetage blieben dem Weltmeister, um neue Kräfte für das Treffen mit dem Rekordweltmeister von heute Abend (ab Mitternacht) im Maracana in Rio de Janeiro zu sammeln. Aber der Finalgegner und der magische Spielort sollen bei Xavi, Iniesta und Co. die Müdigkeit vertreiben, wie Nationaltrainer Vicente del Bosque hofft: "Die Spieler sollen sich wie kleine Kinder freuen, dass sie im Maracana gegen Brasilien spielen dürfen. Wir wollen dort eine gute Show bieten."
Letzter Ernstkampf Brasiliens vor Heim-WM
Ein Jahr vor der Fussball-WM darf Brasilien im legendären Stadion schon das Gefühl eines Finals auskosten. "Das ist für alle Spieler ein Traum", schwärmte Aussenverteidiger Dani Alves. Dennoch wäre ein Triumph bei der WM-Generalprobe kein gutes Omen: Noch nie hat ein Turniersieger ein Jahr später den Weltmeistertitel feiern können. 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika war Brasilien jeweils im Viertelfinal gescheitert.
Der Gastgeber konnte einen Tag länger pausieren. Er steht zum vierten Mal im Final eines Confederations Cup. Nur 1999 mussten sich die Südamerikaner Mexiko geschlagen geben. Bei einem spanischen Erfolg würde Europa im Vergleich mit Südamerika ausgleichen. Dank Brasilien sowie Argentinien (1992) steht es in der Erfolgsbilanz 4:3 für die Südamerikaner. Vom "Alten Kontinent" waren bisher Dänemark (1995) sowie zweimal Frankreich (2001, 2003) siegreich.

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SDA-ATS