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Der italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti warnt vor den Folgen der tiefen Kluft zwischen dem Norden und dem Süden Italiens. Die zwei Geschwindigkeiten, mit denen sich die beiden Teile Italiens bewegen, bremse die Entwicklung des Landes,so der Minister.

"Norditalien ist die reichste Region Europas, während Süditalien nicht wächst, sondern schrumpft", sagte Tremonti. Süditalien sei vom organisierten Verbrechen und von der Schattenwirtschaft schwer belastet.

"Der Anteil an illegaler Wirtschaft ist noch sehr hoch", sagte Tremonti. Er zitierte eine Studie der Banca d'Italia, derzufolge zehn Prozent des italienischen Bruttoinlandprodukts (BIP) aus illegalen Aktivitäten stamme.

Das entspricht einer Rekordsumme von 160 Mrd. Euro. Die Schattenwirtschaft profitiere vom globalen Markt und habe kaum die Auswirkungen der Wirtschaftskrise gespürt, heisst es im Bericht der Notenbank.

"Die Kriminellen sitzen in den Verwaltungsräten der Unternehmen und beteiligen sich an relevanten wirtschaftlichen und politischen Beschlüssen", warnte die stellvertretende Generaldirektorin der Zentralbank, Annamaria Tarantola. Geldwäscherei sei eine Brücke zwischen der Kriminalität und der legalen Wirtschaft.

Damit würde sich vor allem das organisierte Verbrechen die Mittel beschaffen, um in das Wirtschaftssystem aufgenommen und integriert zu werden. "Denn illegal erwirtschaftetes Geld ist an sich nicht besonders liquide, es kann nur innerhalb eines illegalen Netzes verwendet werden. Nur mit Geldwäscherei können diese Summen in die legale Wirtschaft einfliessen", heisst es im Bericht.

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SDA-ATS