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Mehrere Treuhänder im Tessin sollen in einen grösseren, internationalen Betrugsfall im Bereich der Telekommunikation verwickelt sein. Die Bundesanwaltschaft (BA) hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Geldwäscherei gegen rund zehn Personen eingeleitet.

Die BA bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Corriere del Ticino" vom Mittwoch. Drei Italiener mit Wohnsitz im Tessin seien in den vergangenen Tagen in Italien festgenommen worden.

Sie gelten als verantwortlich für betrügerische geschäftliche Tätigkeiten im Bereich der Telekommunikationen zwischen der Schweiz und Italien. Die Deliktsumme wird von der BA - die eng mit den italienischen Strafbehörden kooperiert - auf 20 Millionen Euro beziffert.

Gegen insgesamt rund zehn Personen, darunter mehrere Schweizer Treuhänder, würde derzeit ermittelt, heisst es in der Stellungnahme der BA. In den vergangenen Tagen habe es mehrere Durchsuchungen und Befragungen gegeben. Es bestehe der Verdacht, dass kriminelle Organisationen aus Italien in die Geldwäscherei verwickelt seien.

SDA-ATS