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Ein Tropensturm ist am Dienstag (Ortszeit) in den USA an Land gegangen und hat mindestens ein Todesopfer gefordert.

KEYSTONE/AP The Sun Herald/JOHN FITZHUGH

(sda-ats)

Der Tropensturm "Gordon" ist im Süden der USA auf Land getroffen. Der Sturm brachte Überschwemmungen und Stromausfälle und hat Medienberichten zufolge bereits ein Menschenleben gefordert.

In Florida starb am Dienstag (Ortszeit) ein Kind, als ein Baum auf einen Wohnwagen stürzte, wie der Sender CNN berichtete.

Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums traf "Gordon" kurz nach 22 Uhr im Grenzgebiet der Bundesstaaten Alabama und Mississippi in der Nähe der Stadt Biloxi auf Land. Dabei erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von 110 Kilometern pro Stunde und ist damit knapp unter Hurrikan-Stärke. Bevor "Gordon" anlandete, hatte der Sturm im Golf von Mexiko noch an Stärke zugelegt.

Für den Küstenabschnitt östlich von New Orleans (Louisiana) und Grenze zwischen Alabama und Florida wurde eine Hurrikanwarnung ausgerufen. Für Teile der Küste von Alabama und Mississippi warnten die Behörden auch vor Sturmfluten. Der Tropensturm hatte in Florida und Alabama bereits für Überschwemmungen und Stromausfälle gesorgt. Die Gouverneure von Mississippi und Alabama riefen für die betroffenen Regionen den Notstand aus. Die Bewohner bereiteten sich auf Starkregen, Wind und Sturmfluten vor.

Weiter ins Landesinnere

In New Orleans rief die Bürgermeisterin zu freiwilligen Evakuierungen für einige Stadtteile ausserhalb der Deiche auf. Schleusen wurden CNN zufolge wegen des erwarteten Starkregens geschlossen. New Orleans liegt knapp westlich des direkt vom Sturm betroffenen Küstengebiets. Die Stadt war 2005 extrem hart vom Hurrikan "Katrina" getroffen worden. Von einer solchen Stärke ist "Gordon" jedoch weit entfernt.

"Gordon" hatte sich im Atlantik gebildet und war am Montag über die Südspitze Floridas in den Golf von Mexiko gezogen. Meteorologen erwarten, dass der Sturm im Laufe des Mittwochs weiter ins Landesinnere zieht.

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SDA-ATS