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US-Präsident Donald Trump (mit weisser Kappe) vergnügt sich am Wochenende unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen in seinem Golfclub in Schottland.

KEYSTONE/AP/PETER MORRISON

(sda-ats)

US-Präsident Donald Trump verbringt das Wochenende nach seinem offiziellen Besuch in Grossbritannien mit Treffen, Telefongesprächen und Golfspielen in Schottland. Das teilte Trump am Samstag per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Auf Fernsehbildern in der BBC war er in einem Golfbuggy auf dem Gelände seines Golfclubs Turnberry in der schottischen Grafschaft Ayrshire zu sehen. "Das Wetter ist wunderbar und dieser Ort ist unglaublich", schrieb Trump.

Unterdessen versammelten sich wieder Tausende Menschen, um gegen den US-Präsidenten zu demonstrieren. Allein in der schottischen Hauptstadt Edinburgh waren mehrere Tausend Anti-Trump-Demonstranten auf den Strassen. Auch ein Ballon in Form eines Trump-Babys in Windeln wurde dort wieder steigen gelassen.

Hunderte Menschen demonstrierten auch vor Trumps Golf-Resorts. Slogans und Buhrufe waren auch im Resort Turnberry zu hören. Trump wirkte teilweise genervt von den Demonstranten.

Unterstützung bekam der US-Präsident von mehreren Hundert Menschen, die in London am Samstag bei Pro-Trump-Demos auf die Strasse gingen. Darunter waren auch Rechtsextreme. Laut Medienberichten kam es teilweise zu Gerangel mit Gegendemonstranten.

"Schlechte Manieren" kritisiert

Zuspruch erhielt Trump auch vom britischen Handelsminister Liam Fox, der die Proteste gegen den US-Präsidenten verurteilte. "Die Demonstranten haben sich blamiert", sagte Fox der BBC am Samstag. Es entspreche nicht den "guten Manieren und der Gastfreundschaft des britischen Volkes", den Anführer der freien Welt mit Plakaten wie "Hau ab, wir hassen dich" zu begrüssen, so Fox.

Schlechte Manieren werden auch Trump vorgeworfen, beispielsweise wegen seiner heftigen Kritik am Brexit-Kurs der britischen Premierministerin Theresa May während seines Besuchs. Fox betonte, er habe Trump bei einem Galadinner am Donnerstag als "tadellos höflich und sehr gut informiert" erlebt.

Der US-Präsident hatte in einem Interview der konservativen Boulevardzeitung "The Sun" unter anderem gesagt, Mays grösster innenpolitischer Herausforderer, der zurückgetretene Aussenminister und Befürworter eines harten Brexit, Boris Johnson, würde einen exzellenten Premierminister abgeben.

Zehntausende demonstrieren

Am Freitag hatten im ganzen Land Zehntausende ihrem Ärger über Trump Luft gemacht. Sie werfen dem US-Präsidenten Sexismus, Rassismus und Hass auf Homosexuelle vor. Die Veranstalter in London sprachen sogar von bis zu 250'000 Demonstranten.

Für Aufregung sorgte am Freitagabend ein Greenpeace-Aktivist, der mit einem Gleitschirm kurz nach Trumps Ankunft mit einer Protestbotschaft in niedriger Höhe über das Golf-Resort Turnberry flog. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

Trump war am Donnerstag und Freitag zu einem offiziellen Besuch in Grossbritannien gewesen, dabei hatte er neben Premierministerin May auch Queen Elizabeth II. zu Gesprächen getroffen. Am Sonntag reist er weiter nach Helsinki für ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Montag.

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