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US-Präsident Trump präsentiert im Weissen Haus sein China-Memorandum.

KEYSTONE/AP/ALEX BRANDON

(sda-ats)

Im Handelsstreit mit China hat US-Präsident Donald Trump die Behörden in Washington angewiesen, die Handelspraktiken Pekings genauer unter die Lupe zu nehmen. Er unterzeichnete in Washington ein entsprechendes Memorandum. Konkrete Massnahmen wurden nicht angekündigt.

"Alle Optionen sind auf dem Tisch", sagte Trump am Montag bei der Unterzeichnung des Dokumentes an die Adresse seines Handelsbeauftragten Robert Lighthizer gerichtet.

Trump wirft China seit langem unfaire Handelspraktiken vor. Unter anderem werfe Peking Stahl zu Dumpingpreisen auf den US-Markt. In der vergangenen Woche hatte das US-Handelsministerium Strafmassnahmen gegen chinesische Alufolien-Importe angekündigt. Chinesische Produzenten wollen sich dagegen wehren.

Ferner soll sich Lighthizer ein Bild davon machen, inwieweit China weiterhin im Geschäft mit dem Diebstahl geistigen Eigentums aktiv sei, etwa beim Kopieren von Patenten und bei der Umgehung von Markenschutz.

Das chinesische Aussenministerium hatte bereits vor der Unterzeichnung vor einem "Handelskrieg" mit den USA gewarnt. Niemand werde daraus als Gewinner hervorgehen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums in Peking. Sie rief Washington auf, gemeinsam für eine "stabile und intakte Entwicklung der bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen" zu arbeiten.

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SDA-ATS