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Die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin (l) und Donald Trump, in Hamburg zu Beginn ihres ersten Gesprächs

KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI

(sda-ats)

Erstmals haben sich US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin zu einem Gespräch getroffen. Die beiden Präsidenten kamen am Freitag am Rande des G20-Gipfels in Hamburg zusammen.

"Es ist eine Ehre, Sie zu treffen", sagte Trump zu Putin. Dieser entgegnete, er sei ebenfalls "erfreut" darüber. Putin sagte, er wolle die drängendsten bilateralen und internationalen Fragen besprechen und hoffe "auf positive Ergebnisse". Trump sagte, er hoffe, "dass positive Dinge geschehen". Die beiden setzten sich nach dem Termin für die Fotografen mit einigen wenigen Begleitern zusammen.

Mit Blick auf den Konflikt mit Nordkorea rief Putin dazu auf, die Ruhe zu bewahren. Trump hatte kurz vor dem G20-Gipfel eine scharfe Warnung an Nordkorea gerichtet.

Er prüfe eine "ziemlich harte" Antwort auf den jüngsten nordkoreanischen Raketentest, sagte der US-Präsident am Donnerstag bei seinem Besuch in Warschau. Nordkorea hatte am Dienstag verkündet, erfolgreich eine ballistische Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-14 getestet zu haben. Pjöngjang sprach von einem "historischen Durchbruch".

Belastete Beziehungen

Das russisch-amerikanische Verhältnis ist so schlecht wie seit langem nicht mehr. Trumps Verhalten gegenüber Russland wird von Teilen der US-Öffentlichkeit mit grossem Misstrauen beobachtet.

Hintergrund ist die Affäre um mutmasslich russische Cyberangriffe im US-Wahlkampf zugunsten des heutigen Präsidenten und um dubiose Kontakte von Mitarbeitern des Trump-Wahlkampfteams nach Moskau.

Zuletzt hatte der US-Präsident allerdings einen scharfen Ton gegenüber Moskau angeschlagen. Bei einem Besuch in Polen warf Trump der russischen Regierung am Donnerstag "destabilisierendes Verhalten" vor.

SDA-ATS