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Bei der Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" 2010 im Golf von Mexiko starben elf Arbeiter. 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck ins Meer. (Archivbild)

KEYSTONE/AP US Coast Guard/Anonymous

(sda-ats)

Die Trump-Regierung will nach Angaben der "New York Times" Sicherheitsregeln abschaffen, die nach der "Deepwater Horizon"-Ölpest 2010 erlassen worden waren - der bisher schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

Ziel sei es, "unnötige Restriktionen" für die Industrie zu beseitigen und damit die heimische Energieförderung zu stärken, begründet das Innenministerium der Zeitung zufolge seinen Plan, zu dem sich die Öffentlichkeit jetzt bis Ende Januar äussern könne.

Die Regeln verstärken der Zeitung zufolge die Kontrollmassnahmen für Absperrventile an Bohrlöchern. Das sind Vorrichtungen, die im Fall von Problemen einen unkontrollierten Ölfluss verhindern sollen. Dieses Ventil hatte nicht funktioniert, als es im April 2010 auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko zu einer Explosion kam.

Elf Arbeiter starben, 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck in 1500 Meter Tiefe ins Wasser - insgesamt 780 Millionen Liter. Ein über 1000 Kilometer langer US-Küstenabschnitt von Louisiana bis Florida wurde verschmutzt, Hunderttausende Seevögel starben.

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SDA-ATS